Mrz
02
2010
6

Zwielichtige Vampire III

In diesem Artikel möchte ich den dritten Band der Twilight-Reihe auseinandernehmen, wie ich auch schon Band eins und zwei kritisiert habe. Die Rezensionen zu den Büchern findet ihr hier: Link und hier: Link.

Auch im wirklichen Leben Erzrivalen? Wölfe und Fledermäuse.

Nun aber Band 3, der da heißt “Biss zum Abendrot”.

*

Ich muss gestehen, dass ich einige Hoffnung hatte,  die Reihe würde nun immer besser werden. Immerhin war das erste Buch der Erstling von Stephene Meyer, da kann man noch einiges durchgehen lassen, und das zweite Buch empfand ich als um einiges besser als das erste. “Wird schon!”, dachte ich mir, vielleicht ist das dritte ja – analog zur Harry Potter Reihe – das beste?

Aber nein.  Der dritte Band der Twilight-Reihe war – für mich persönlich – die bisher schmerzhafteste Vampirerfahrung:

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Bücher, Gruseliges, Kurzrezensionen | Schlagwörter:, , ,
Jul
21
2009
50

Was hat es denn jetzt mit diesen kalten Wesen und indianischen Legenden auf sich?

Okay, ich bin es ja mittlerweile gewohnt, dass jeden Tag zwei drei Leute auf meinen Blog kommen, die nach “kalte Wesen” oder ähnlichem googeln. Gestern jedoch staunte ich nicht schlecht, als im Laufe des Abends 35 Leute durch dieses Suchwort von der sympathischen Datenkrake auf meine Seite geleitet wurden. Und dieser Fakt machte mich nachdenklich.
Wenn so eine Nachfrage nach der Antwort auf die Frage nach den “kalten Wesen” besteht, warum soll ich dann nicht wirklich mal was Nützliches zum Thema anbieten?


Guardian of the Sanctuary by `Mithgariel on deviantART

Bin ich mit meinem Blog tatsächlich schon die beste Quelle im deutschsprachigen Internet um über kalte Wesen und vamipische Indianerlegenden etwas zu erfahren? Ich meine, ich habe ja selbst – wie Bella im Buch und Film “Twilight” – nach dem Konsum ebendieses Filmes nach “kalte Wesen, indianische Legenden” gegoogelt, und leider nichts gefunden. Wäre der Twilight Film von J.J. Abrams gemacht worden, hätte man doch im Vorfeld Fake-Seiten ins Netz gestellt, in denen die angesprochenen indianischen Legenden quasi-wissenschaftlich beleuchtet und erläutert werden. So wie bei Cloverfield, Lost und Fringe. Oder auch bei “Blair Witch Project”.

Written by Heiko C. in: Esoterisches, Gruseliges | Schlagwörter:, ,
Jul
12
2009
254

Indianische Legenden – kalte Wesen – Vampire!!!!

Jeden Tag verirrt sich zumindest eine Person auf meinen Blog, die im Zusammenhang mit diesem unsäglichen Vampirbüchern von Susanne Meier Stephenie Meyer oder deren Verfilmung nach “kalte Wesen”, “indianische Legenden kalte wesen”, “vampir das kalte wesen”, “kalte wesen vampire” oder, oder, oder sucht.
Da alle diese Sucher in der Wüste – die zu einem hohen Prozentsatz aus Niedersachsen kommen – hier tatsächlich nur meine Verrisse zweier dieser Twilight-Bücher finden, und daher wahrscheinlich enttäuscht sind, schreibe ich diesen Artikel als Friedensangebot.

Nachtrag1: Hier findet ihr vielleicht eher, was ihr sucht, ich hab mal ein wenig in indianischen Legenden nachgeforscht: LINK

Vampire sind ja nun auch cool. Unheimlich cool. Sogar unheimlich und cool. Und meinetwegen auch “schön und/aber gefährlich”, wie Susanne Meier Stephanie Meyer in ihren Büchern nicht müde wird zu wiederholen. Aber nicht wenn sie glitzern. Wenn die sich schon von unserem Blut ernähren müssen, dann sollen die doch wenigstens den Anstand besitzen und im Sonnenlicht dann auch zu Staub zerfallen. Alles andere ist albern und doof und überhaupt nicht cool.

Written by Heiko C. in: Bücher, Gruseliges | Schlagwörter:, , ,
Jul
11
2009
3

Flashmobs vor Gericht

Soll derjenige, der als erster zu einen Flashmob aufruft auch der sein, der für Schäden haftet? Das jedenfalls findet die Insel Sylt nur logisch.
In besagtem Fall sagt der Initiator aber, dass er gar kein Veranstalter sei. Man ist geneigt ihm recht zu geben, denn “Ich fahr nach Sylt, wer will kann ja auch kommen”, ist schwerlich eine Verantsaltung.


Ich Will Wieder An Die Nordsee by ~vrdesigner on deviantART

Wenn Tokio Bill Hotel zum Beispiel nach Hamburg fährt, und das eine Woche davor mit seinem gebuchten Hotel in der Bravo bekanntgibt, ist er dann auch dafür haftbar zu machen, wenn 10.000 wildgewordene Girlies mit Zahnspangen die Lobby des Hotels auseinandernehmen? Der wird sich bedanken, wenn er die Rechnung bekommt.
Wenn im Zuge der Tokio Bill Hotel Randale eine psychopathische Stalkerin einen anderen Fan umbringt, weil die von hinten wie Tokio Bill Hotel aussieht, ist dann auch Tokio Bill Hotel schuld und muss ins Gefängnis, weil er der “”Veranstalter” ist? Ich glaube nicht. Nö, nö.

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Gesellschaftliches | Schlagwörter:,
Jun
17
2009
2

Eine Partnerbörse der besonderen Art.

Wenn ich mich aus Myspace auslogge, warum steht da dann: “Meet local Vampires!” ?

Warum sollte ich Vampiren begegnen wollen? Oo
Vor allen Dingen: Ich wusste gar nicht, dass wir welche haben! Wo leben die denn bei uns? Im Kirchturm, der gerade renauviert wird? Oder auf einem der zwei Friedhöfe? Und was machen die hier, wo niemand spurlos verschwindet? Ernähren die sich von Kühen? Oder von Sylt-Urlaubern?

Fragen über Fragen.

Apr
18
2009
2

Little Emo

Neulich – eigentlich schon eine Weile her, aber der Blog war ja kaputt – bin ich in Niebüll aus dem Zug ausgestiegen, und mir kam eine Horde Kinder entgegen. Die waren so etwa 10 bis allerhöchstens 13 Jahre alt. Jungen wie Mädchen.
Allesamt – es werden vielleicht so 10 bis 15 gewesen sein – hatten die sehr seltsame Frisuren. Ihr wisst doch wie ein Mädchen mit langen Haaren aussieht, das eine Haarspange trägt, damit die Haare nicht immer ins Gesicht fallen? Gut. Dann stellt euch die Haarspange weg vor, wobei das Haar allerdings immer noch so sitzt, als ob sie noch drin wäre.
Irgendwie sahen die so aus, als hätten die ganze Paletten Haarspray im Haar, nur um den Effekt einer einzelnen Haarspange zu erzielen. …und zwar ohne Haarspange.
Okay. Mädchen eben. Ich glaube zwar wirklich, dass die damals in meiner Klasse nicht so viel Haarspray benutzt haben, aber vielleicht hat frau es damals nur besser verborgen. Also warum reg ich mich über sowas auf?
Weil die Jungs nicht besser waren: Alle hatten sie diese Emo-Helmfrisuren. Ihr wisst: Diese Frisuren, wie sie Models in den Sechzigern getragen haben.
Welcher 10 jährige Bub steht morgens vor der Schule ‘ne Stunde vor dem Spiegel, und fönt sich die Haare so hin? Ist das nicht irgendwie… …total schwul? Oder zumindest metrosexuell? Wenn ich bedenke, wie lange ich mich als ich 10 war mit meinen Haaren beschäftigt habe – so ziemlich gar nicht – frag ich mich nicht, wie sich die Mode so verändern konnte, aber wie sich die Einstellung von Kindern zu Mode so verändern konnte.
Metrosexuelle Kinder? Ich mein’, geht’s noch?? Was kommt als nächstes?

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Gesellschaftliches, Lustiges | Schlagwörter:
Apr
14
2009
3

Zwielichtige Vampire II

So, nachdem ich den zweiten Band der ultimativen Glitzervampirsaga auch durch habe, will ich nun versuchen, auch diesen zu rezensieren.

Erst mal: Das zweite Buch fand ich jetzt besser als das erste.

Zur Handlung:
Die Protagonistin (Bella) hat Geburtstag, und wird von einem der Vampire fast gebissen. Daraufhin verlassen die vegetarischen Vampire die Gegend. Bella ist tottraurig, und freundet sich deswegen mit einem Werwolf an.
Ein böser Vampir kommt, und will sie beißen. Die Werwölfe verhindern dies.
Dann kommt die eine von den Glitzervampiren zurück, weil die denkt, dass Bella tot ist. Durch eine fast ohnsorgtheatereske Verwechslung denkt Milchschnitte, dass Bella tot ist, und geht deswegen nach Italien, um sich umbringen zu lassen.
Bella reist hinterher, wird von Obervampiren gemustert, und alle dürfen wieder gehen. Dann streiten sich Milchschnitte und der Werwolf. Dann bekommt Bella Hausarrest, weil sie ein Motorrad hat.

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Bücher, Filme, Kurzrezensionen | Schlagwörter:, ,
Apr
13
2009
13

Zwielichtige Vampire I

Gut, nachdem die Mine als Reaktion auf meine Twilight-Filmkritik schrieb: “Das Buch ist aber viel besser!”, oder so, dachte ich, dass es doch eine journalistische Notwendigkeit wäre, wenn ich diese Aussage mal überprüfe.

Also lud ich mir das über 6 CDs dauernde Hörbuch auf meinen MP3-Player, und hörte es in den vergangenen drei Tagen so nebenbei.

Ich komme zu einem erstaunlichen Ergebnis: Der Film ist in vielerlei Hinsicht besser!
Zuerst einmal: Der Film ist wesentlich besser strukturiert, was den Handlungsaufbau angeht. Im Film erfährt die gute von einem Indianer, dass Milchschnittes Familie keine Menschen sind. Statt dessen seien sie “kalte Wesen“, die traditionell im Krieg mit den “wölfischen” Indianern stehen.
Später dann zushause setzt sie sich an ihren Rechner, und googelt “kalte Wesen” und “indianische Legenden”, und stößt darauf, dass “kalte Wesen” scheinbar ein Synonym für “Vampire” ist.
Sie findet hier also heraus, und das ganze wäre spannend gewesen, wenn man nicht von Anfang an gewusst hätte, dass es um Vampire geht.
Na ja, dann erst konfrontiert sie “Milchschnitte” mit den Fakten, und er sagt: “Ja, stimmt schon.” Auf die Frage, wie vielen Babys Milchschnitte schon den Kopf abgebissen hat, antwortet dieser: “Noin, wir sind doch vegetarische Vampire.” Vegatarisch ist hier im Sinne von: “ernährt sich nur von Tierblut gemeint.” Auch hier achte man auf den lehrbuchmäßigen Spannungsbogen.

Written by Heiko C. in: Bücher, Esoterisches, Filme, Kurzrezensionen | Schlagwörter:, ,
Apr
13
2009
2

Dinge beim Namen nennen

“Political Correctnes” mag ja ihre Berechtigung haben, aber warum sollte es verboten sein, Dinge beim Namen zu nennen? Hilft das tolerant zu sein?
Wenn ich “Schwule und Lesben” statt dessen “Menschen gleichgeschlechtlicher Lebensweise” nenne, was sage ich dann eigentlich? Im Prinzip sage ich, dass “Schwule und Lesben” beleidigende Worte sind. Warum? Ich mein irgendwie muss man sie doch nennen, oder? Und beleidigend? Wo? Schließlich sag ich ja nicht “Fummeltrinen und Mannsweiber”.
Wohin solche falsch verstandene Pietät führen kann, zeigt uns unser großer Bruder, die USA: Statt dem beleidigenden Wort “Nigger”, welches zu so trauriger berühmtheit gelangte, dass es nur noch das “N-Wort” ist, wurde zuerst “Negro” verwendet. Da das so ähnlich klingt wie das “N-Wort”, verwendete man wenig später statt dessen den Ausdruck “Schwarze”. Wieso schwarz? Eigentlich sind die meisten bezeichneten ja doch eher braun, also ging man zu “Farbige” über. Auch dass wurde irgendwann als beleidigend wahgenommen, so ist man dann schließlich bei “Afroamerikaner” oder “Amerikaner afrikanischer (Erb)-herkunft” angekommen. Mal abgesehen davon, dass “American of african heritage” in meinen Ohren um einiges beleidigender klingt, als “Schwarzer”, denke ich, dass jede Bezeichnung der Schublade in die man einen bestimmten Menschenschlag steckt irgendwann automatisch für irgendwen beleidigend wirkt.
Wenn man einen Schwulen als “schwul” bezeichnet, wird man in der Regel keine andere Reaktion als ein Achselzucken ernten. Er weiß ja, dass er schwul ist.
Vielleicht verwendet man im Amts- und Fernsehdeutsch aber auch nur die komplizierten Umschreibungen, damit niemandem auffällt, dass Schwule schwul sind?! Frei nach dem Motto: “Ach, das sind Prostituierte! Und ich hab gedacht, das sind Nutten…”
Geben wir dem “Problem” einen anderen Namen, und es ver-scha-windet! Abrakadah! So geschehen zum Beispiel auch bei der Unterschicht. Wir haben eine Oberschicht, und (noch) eine Mittelschicht, aber wo ist die Unterschicht? Natürlich hat ein wohlhabendes Land wie Deutschland keine Unterschicht. Nur ein Präkariat. Wenn man alleine die Relation zu den anderen Schichten im Sprachgebrauch analysiert, fragt man sich, warum es nur zwei Schichten gibt, und eine davon ist die Mittelschicht. Zwei Schichten gehen die Straße entlang. Sagt die eine zur anderen: “Nun lass mich auch mal in die Mitte!” Oder wie?
Schon klar, keiner will an der Basis der Gesellschadtspyramide sein. Es ist aber heute schon wieder so, dass die meisten dort sind. Die Oberschicht, wie groß mag die schon sein? Und die Mittelschicht? Gibts die überhaupt noch? Früher gab’s die mal, dass weiß ich, weil ich da noch drin war.
Aber die Oberschicht und Mittelschicht weiterhin zu verwenden, und sich nichts dabei zu denken, und andererseits die Unterschicht bloß nicht zu nennen, ist trotzdem schizophren.
Das ist wie von “Mitteldeutschland” zu sprechen, wenn man die neuen Bundesländer meint, obwohl man genau weiß, dass ein impliziertes “Ostdeutschland” schon lange ein Teil Polens ist, und auch bleibt.
Wenn man also von allen in Ruhe gelassen werden will, braucht man bloss in Ostdeutschland im 13. Stockwerk eines Hotels arbeiten, und zur Unterschicht gehören.
Ob die Merkel wohl auch verschwindet, wenn man ihr einen anderen Namen gibt? Ich fürchte nicht, aber versuchen kann man es ja. Von jetzt ab nenn ich sie “Blücher”.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches, Politisches, Psychologisches | Schlagwörter:,
Mrz
20
2009
2

Individuelle Betrachtungen

Okay, ich war gestern wieder in Schleswig im Ela, und da sind mir wieder mal so einige Sachen aufgefallen. Warum sich neue Subkulturen bilden, ist nicht weiter verwunderlich: Irgendwann wird jede Subkultur alt und deren Mitglieder auch. Jugendliche sind aber gerne originell und neu, und schon wird ein neuer “Club” gegründet.
Dass sich diese neue Subkultur durch eine spezielle Art der “individuellen Kleidung” abzugrenzen versucht ist auch klar. Warum allerdings, sieht diese Individualität nur aus, dass alle zum verwechseln ähnlich gekleidet sind? Es ist ja sogar noch schlimmer: Oft kann man Angehörige verschiedener Subkulturen nicht mehr auseinander halten.
Emos und Grufties zum Beispiel. Wo ist da der große Unterschied? Beide tragen vornehmlich schwarz, mögen geschminkt sein oder nicht, finden alles tote cool, und hören seltsame Musik. Auch frisurentechnisch gibts da Überschneidungen, wenn man mal von solchen absieht, die sich riesige Plastik-Fraggle-Frisuren aufsetzen.
Also warum sind das verschiedene Subkulturen, und warum können die einen die anderen nicht leiden? Vielleicht gerade weil sie sich so ähnlich sind.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches, Zwischenmenschliches | Schlagwörter:, ,

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