Feb
16
2010
1

Spätrömische Verhältnisse…

Weil im Prinzip zu den marktanarchistischen Verbalblödeleien des Herrn Westerwelle alles schon gesagt ist, wie es scheint, sogar schon in den Holzmedien (muss also wirklich schlimm sein, diesmal), hier nur ein Cartoon:

Oh, die Taz hat auch schon was drüber: LINK!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Gruseliges | Schlagwörter: , , ,
Jan
25
2010
11

Einfach zu herrlich: Englisch wird die Arbeitssprache…

Sagt der Oettinger aus dem Freistaat Bayern aus Baden-Würtemberg, wo man alles kann – außer Hochdeutsch,  und macht’s schon mal vor:

Hello english reading visitors! Watch this video! It’s in english! :D

Da ist ja der Übersetzer von neulich geradezu ein Sprachtalent, und Westerwelle könnte einen Lehrstuhl für Anglistik übernehmen.

Nee, tut mir leid, ich liege so am Boden vor Lachen und Fassungslosigkeit… Mir fällt dazu sonst nichts mehr ein…

…ich scheue mich sogar ein wenig, das in die Kategorie “Linguistisches” abzulegen, denn mit Sprache hat das nun wirklich nicht mehr viel zu tun. Der Oettinger spricht ja Englisch, wie der Brüderle Deutsch

___Nachtrag, 2 Stunden später___

10 Spitzen auf die ich zuerst nicht gekommen bin, weil ich zu sehr mit Lachen beschäftigt war, die aber naheliegend sind:

  1. Nur eine Verschwörung, um Westerwelle als Aussenminister gut aussehen zu lassen.
  2. Ist das ansteckend?

Written by Heiko C. in: Gruseliges,Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , , ,
Jan
12
2010
0

Blick in die Zukunft der Rundfunkgebühr

Wer wissen will, was die Helden von der Westerwellepartei momentan grad in Hinblick auf die GEZ und so planen, der mag mal hier bei Ti_Leo oder beim Pinguinmädchen nachlesen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: , ,
Jan
11
2010
0

Nackedeispannerstrahler IV: Uhl unterstützt Nudifizierung, solange es nicht seine eigene ist.

Ja, ne, ist klar. Auf die Anfrage bei Abgeordnetenwatch, ob Herr Uhl der Nacktscannertechnologie so sehr vertraut, dass er zu einer öffentlichen Testnudifizierung zur Verfügenung stehen würde, antwortet der RRW-Preisträger, der ja auch gerne mal obrigkeitsstaatlich ist sinngemäß, dass Nacktscanner eine ernste Sache zur Gefahrenabwehr sind, und keineswegs zur Unterhaltung des Pöbels dienen sollen:

ich unterstütze die Bundesregierung in ihrem Vorhaben, baldmöglichst die Verwendung von Körperscannern zur Sicherheitsüberprüfung an deutschen Flughäfen zu unterstützen, [...] Die Körperscanner sollen ein Instrument in den Händen des beauftragten und eingewiesenen Sicherheitspersonals sein. Keineswegs geht es darum, die ´Durchleuchtung´ durchzuführen zum Zweck der Unterhaltung für “interessierte Bürger”.

Warum wirkt eigentlich “Bürger” immer öfter wie ein Schimpfwort, wenn es aus dem Mund (bzw. der Feder) eines Unionspolitikers kommt?

Okt
13
2009
0

Großbrittanien verfügt über Perpetuum Mobile

Über Jahrhunderte führte das heute im englischen Oxfordshire liegende Sutton Courtenay eher ein beschauliches Dasein, sogar fern des äußersten Randes des Weltgeschehens.
Seit einigen Monaten jedoch herrscht rege Betriebsamkeit dort, wo früher nur ein paar Bauernhöfe und eine Papiermühle standen.

Genau hinter der alten All-Saints-Church, die im 14.Jh. von normannischen Eroberern im Zickzack tapeziert wurde, erhebt sich nun bereits schon seit einigen Jahren die Energiesammelstelle mit dem schmuckvollen aber komplizierten Acronym “N.G.B.E.D.P.S.S”.

Doch warum hier, und warum jetzt?

Es begann alles nach den Terroranschlägen am 11.9. 2001. Großbritannien weitete die Videoüberwachung in öffentlichen Räumen aus, um der drohenden Gefahr des Terrorismus und vermutlicher Invasoren aus dem All, mit modernsten technischen Mitteln entgegen treten zu können.
Als dies geschah, konnten ortsansässige Experten bereits feststellen, dass die Erde unter Sutton Courtenay leicht vibrierte.
George Orwell, der hier zur ewigen Ruhe liegt, hatte sich in seinem Grab auf dem Friedhof in Sutton Courtenay umgedreht, und nach der offiziellen Bestätigung darüber, wurde auch die britische Regierung informiert.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Gruseliges,Lustiges | Schlagwörter: , ,
Okt
07
2009
1

Whatever happened to Wiefelspütz?

Leider haben sich nicht genug Wähler im Wahlkreis von Herrn Wiefelspütz an dessen Vorschlag gehalten ihn “dann eben nicht” zu wählen, und so sitzt der kommunikative Innenexperte der ehemaligen Volkspartei SPD wieder im Bundestag, allerdings mit deutlich weniger Prozent der Direktstimmen als 2005.

Aber noch ist ja nicht aller Tage abend. Immerhin wollen ja alle möglichen Gruppierungen und Parteien die Bundestagswahl für ungültig erklären lassen, darunter – soweit ich mich recht erinnere – Sonneborns Partei “Die PARTEI” und die Freie Union von Frau Pauli. Wird zwar nichts, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

Und immerhin ist die Wiefelspützpartei ja nicht mehr an der Regierung beteiligt.

Ob die Wiefelspütze im Parlament aber wirklich das schlimmste Problem sind, wenn die Bundesregierung an akuter Schäuble leidet, ist eine andere Frage.

Written by Heiko C. in: Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Okt
01
2009
0

SPD 2027

Ach du liebe Güte!!!! Mich hellseherts wieder! Ich empfange Bundestags-TV aus dem Jahr 2027…. ….wie es aussieht tagt gerade der Bundeswahlausschuss….


Vorsitzender der SPD im Jahre 2027

B.-Wahlleiter: Dann rufe ich, die Nummer 46, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Kurzbezeichnung: SPD.
Ich sehe, ein Vertreter der Partei ist da.

Steinmeier:
Jawohl.

B.-Wahlleiter: Darf ich nach Ihrem Namen und Ihrer Funktion in der Partei fragen?

Steinmeier:
Mein Name ist Frank-Walter Steinmeier. Ich bin Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat.

B.-Wahlleiter: Ah, ja. (grinst) Vielen Dank Herr Steinmeier.
Okay… Ich schlage dem Bundeswahlausschuss vor, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands als Partei im Sinne von §18, Absatz 4, Nummero 2 Bundeswahlgesetz nicht anzuerkennen.

Steinmeier: Wie bitte?

B.-Wahlleiter: Begründung: Die formellen Voraussetzungen sind allem Anschein nach nicht erfüllt, und auch bei den materiellen Voraussetzungen gibt es erhebliche Zweifel.

Steinmeier: Aber ich war doch mal Vizekanzler!

B.-Wahlleiter: Sie haben gleich noch die Möglichkeit, etwas dazu zu sagen.

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Politisches | Schlagwörter: , , , ,
Sep
24
2009
0

Westerwellismen – Das doppelplusAltsprech der F.D.P.

Viele regen sich ja über Anglizismen im allgemeinen Sprachgebrauch auf. Der Vorsitzende der Partei, die der aktuelle Gewinner des Rechtsfreien Raumes der Woche ist, zeigt aber eindrucksvoll, wie sehr man die – an sich sehr anpassungsfähige – Deutsche Sprache auch ohne äußere Einflüsse mißhandeln kann.
Das erste Mal fiel es mir 2005 auf, als nach der vorgezogenen Bundestagswahl aufgrund der neuen Mehrheitsverhältnisse, bei den damaligen Volksparteien eine gewisse Ratlosigkeit herrschte.
Die bisherige konstante Lagerbildung, von auf der einen Seite Schwarz-Gelb und auf der anderen Seite Rot-Grün, wollte partout keine regierungsfähige Mehrheit mehr ergeben, wodurch allerlei Szenarien durchgespielt wurden, was denn nun passieren solle.
Irgendjemand kam auf die Idee, dass die Grünen ja mit Schwarz-Gelb koalieren könnten, und nannte das “Schwampel”. Get it? Von wegen “Schwarze Ampel” oder “Ampel mit Schwarz”. Da Schwampel aber irgendwie recht hirnverbrannt klingt, hat sich statt dessen der Terminus “Jamaika-Koalition” durchgesetzt. Wer den Namen zuerst brachte, kann ich unmöglich sagen, aber er setzte sich, wie gesagt durch.
Warum Jamaika? Nun, Jamaika hat Schwarz, Gelb und Grün als Flaggenfarben. So weit so gut. Westerwelle, der vorher schon zur “Schwampel” befragt in etwa gesagt hat, dass er für Ampel und “andere Hampeleien” nicht zur Verfügung stehe, wurde nun auch zur Jamaika-Koalition befragt.
Seine Antwort war, dass er Unverständnis darüber äußerte, warum man es denn unbedingt “Jamaika-Koalition” nennen müsse. Immerhin gäbe es ja auch in Deutschland ja so schöne Bundesländer, deren Wappen ebenso die Farben Schwarz-Gelb-Grün enthielten. Er meinte dann, der Name “Sachsen-Koalition” wäre viel schöner.
Nichts gegen Sachsen, ist schön da, aber “Sachsen-Koalition” ist aus vielen Gründen eine verwirrende Wahl. Erst einmal denkt man bei Komposita mit “Sachsen-” irgendwie an einige unangenehme Dinge. Mir fällt da spontan “Sachsen-Paule” ein. Dieser war eine Art komödiantischer Pornodarsteller, der zur damaligen Zeit durch allerlei Talkshows und Boulevardsendungen tingelte.
Auf der anderen Seite kann man “Sachsen-Koalition” sehr leicht so verstehen, dass es sich um eine Koalition handele, die entweder gerade in Sachsen regiert, oder dort das erste mal vorgekommen ist. Tut sie nicht, hat sie nicht, ist sie nicht.

Written by Heiko C. in: Linguistisches | Schlagwörter: , , ,
Sep
09
2009
0
Aug
02
2009
5

Wer bist du, und was hast du mit Zensursula gemacht?!?

Tja, Frau von der Leyen hat ja den Menschen in Deutschland die Internetzensur schmackhaft machen wollen, indem sie klarstellte, dass die Sperren nur auf Kinderpornographie angewendet werden, und nie nicht – zumindest nicht von ihr – ausgeweitet werden sollen.
Was eine kommende Regierung – zum Beispiel Rot-Grün, haha – natürlich machen würde, da hätte sie keinen Einfluss drauf.
So oder so ähnlich hat das Frau von der Leyen nicht nur in der Presse und im Fernsehen, sondern sogar auch bei Spreeblick konstatiert.

Nun redet sie plötzlich ganz anders. Und das, wie erschwerend hinzu kommt, obwohl die Bundestagswahlen noch gar nicht gewesen sind. Ich meine, wenn die herrschende Adelskaste nach der Wahl was anderes sagt als davor, da wundert sich keiner. Solche moralischen Reboots kommen öfter vor, bzw. mit ernüchternder Regelmäßigkeit.
Aber gleich vor der Wahl nochmal sowas? Und dann kurz vor der Wahl? Wenn man sich quasi noch entscheiden kann sie und ihre Partei nicht zu wählen?
Seltsam, oder?

Written by Heiko C. in: Politisches,Psychologisches | Schlagwörter: , , , ,

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