Mrz
07
2010
7

Ubisoft das neue EA?

Während EA eingesehen hat, dass DRM eher kontraproduktiv ist, wenn es um das Thema Kundenzufriedenheit geht, und in Zukunft ganz auf solche Scherze verzichten will, dreht Ubisoft nun scheinbar umso doller am “Alle wollen uns beklauen”-Rad.

Symbolbild: Wie ich mir vorstelle, daß sich Spielevertriebsfirmen Raubkopien vorstellen

Musste man sich bei EAs Bioshock anfangs noch alle drei Tage online den Computer scannen lassen, damit die Firma auch ja wusste, dass man inzwischen nicht doch auf eine Raubkopie umgestiegen ist, und war es bei Spore noch nötig den Computer erst einmal auf-Deubel-komm-raus online zu bekommen, bevor man mit dem spielen loslegte, so ist nun beim aktuellen “Mass Effect 2″ keine der beiden Drangsalierungsmaßnahmen mehr nötig, um nur das Spiel zu spielen.
Online anmelden muss man sich zwar, wenn man die kostenlosen Zusatzinhalte runterladen und freischalten will, aber wer halt mehr Wert auf die Integrität seines Rechners legt, als auf irgendwelchen elektronischen Firlefanz, der braucht auch das nicht zu machen.
Und wie schon erwähnt: Sims3 hat sich auch ohne Hightech-Kopierschutz-Schwachsinn verkauft wie geschnitten Brot.

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Technisches, Wahnhaftes | Schlagwörter:
Nov
16
2009
2

ACTA? Wasndas?

Die ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ist eine relativ junge Idee, die sich die Bekämpfung von Produktpiraterie in allen Formen auf die Fahnen geschrieben hat und zwischen Staaten in aller Welt (vor allem den G8-Staaten) beschlossen werden soll. Doch was genau soll das bedeuten?

Wie man bei Netzpolitik nachlesen kann (Lesebefehl!), bekommt man auf die Frage, was genau die denn eigentlich in diesen Abkommen beschließen immer nur Antworten wie “Keine Panik” und “Es geht nicht um die Gängelung und Dransalierung von Privatbürgern, sondern um die Bekämpfung organisierter Kriminalität”. Was genau da beschlossen wird, erfährt man aber nicht, oder halt nur durch Wikileaks. Oder Netzpolitik.

Was genau dabei rauskommen soll scheint die Verschärfung der eh schon rigiden Urheberrechts- und Patentgesetze zu sein; unter anderem soll international eine “Three-Strikes” Regelung eingeführt werden, nach der jedem Internetnutzer ohne richterlichen Beschluß die Leitung gekappt werden darf.
Wenn man aber nachfragt, ist natürlich alles geheim, und richtet sich nur gegen organisiertes Verbrechen. Klar. Wer glaubt denen das noch?

Jun
15
2009
2

Kurz verlinkt: Sicherheit statt Freiheit

Ein netter Artikel auf Telepolis über Zensur und Freiheit und dergleichen mehr:Klick!

Dieser Link führt zu keinem Vampirspiel!

Jun
15
2009
2

EA: Es geht doch!

Kaum bringt EA “die Sims 3″ ohne nervige Schnüffel-DRM-Software, und ohne limitierte Installationen heraus, hat EA auch wieder einen Rekordverkaufsstart.
Wie ich schon schrieb: Was ehrliche Kunden zu Raubkopierern macht, ist ein rigider Kopierschutz, der den ehrlichen Kunden zu sehr einschränkt. Bei Spore (auch von EA) musste ich ja selbst erleben, wie umständlich es ist, mit diesem dämlichen DRM. Schön wäre es, wenn die Spieleindustrie, wie schon die Musikindustrie endlich einsieht, dass DRM Kundenbeleidigung im großen Stil ist.

Written by Heiko C. in: Psychologisches, Technisches | Schlagwörter:, ,
Okt
05
2008
3

Leute kauft Computerspiele!!!

Okay, diese Online Aktivierung von Spielen nervt. Besonders wenn man seinen Gamingrechner normal nicht am Netz hat. Will man trotzdem zum Beispiel das berüchtigte Spore spielen, muss man seinen Rechner wohl oder übel zum nächsten Internetanschluß tragen. Aber dafür muss ich die CD nicht im Laufwerk lassen, wenn ich spiele. Super. Aber das muss mich jetzt ja nicht mehr lange ärgern, denn insgesamt darf ich Spore ja sowieso nur auf drei Rechnern installieren. Wenn ich also jetzt von XP auf Vista umstiege, gilt das schon als neuer Rechner, wenn ich das richtig sehe. Dann zu Windows 7 wechseln, und alle meine Installationen sind weg. Wenn dann mein Computer schlappmachen würde, müsste ich mir Spore nochmal kaufen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich das alte Spore noch nicht einmal weiterverkaufen kann, wenn es mir keinen Spass macht.
Man stelle sich vor, das gäbe es bei Schuhen: Ich muss sie online registrieren lassen, damit ich sie anziehen kann, und ich darf sie insgesamt nur drei Mal anziehen “um Missbrauch zu vermeiden”. Käse!!
Der Chef von EA Deutschland hat in der aktuellen Gamestar so etwas gesagt wie : “Die Menschen müssen endlich lernen, dass gute Software auch bezahlt werden muss!” Guter Einwand. Aber warum versucht EA das den Leuten beizubringen, die das Spiel schon bezahlt haben? Die sind schließlich die, die bestraft werden durch diesen ganzen Mumpitz.
Na ja. Da scheinbar die Boycottaufrufe nichts bringen, oder zumindest die Spielehersteller nicht beeindrucken, habe ich eine andere Idee:
Kauft jeden Monat mindestens ein Spiel OHNE Kopierschutz. Ich denke die Botschaft die dadurch gesendet würde, würde auch ankommen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten, Gesellschaftliches, Gruseliges, Technisches | Schlagwörter:,

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