Im Netz muss einer bezahlen!
Immer wenn man gerade denkt, dass es unmöglich noch dreister, seltsamer und hanebüchener werden kann, wird man mit der neuen Mutter allen Unsinns konfrontiert.
Berichtet doch Heise über eine Art Krisensitzung der Medien die, das 20. Jahrhundert beherrscht haben.
Im Umfeld der IFA hat am Montag ein Kongress im Rahmen der Medienwoche Berlin-Brandenburg angefangen, wo sich die Eisheiligen der Holz- und Rundfunkmedien – oder jene, die sich dafür halten – darüber den Kopf zerbrechen, wie man aus dem Netz noch einen Gewinn schlagen kann.
Nun ist das ja schön und gut, und ich gönne es ja Medienproduzenten, dass sie mit ihrem Job Geld verdienen, aber wenn ausgerechnet ein Axel-Springer Manager ein Bezahlmodell dafür vorstellt, dass man die Bild auf’s I-Phone geladen bekommt, und dann im selben Atemzug darüber redet, dass es darum ginge, dass die Menschen bereit gemacht werden sollen “für das gesammelte Wissen im Internet Geld zu bezahlen”, dann frag ich mich, ob das ein dummer Witz ist.