Nov
19
2009
2

Des Pudels CERN?

Von CERN hat man ja nun schon gehört, nehme ich an. Das ist diese Organisation die diesen neuen Super-Duper-Teilchenbeschleuniger in der Schweiz (LHC) betreibt, um den sich schon vor dessen Fertigstellung wilde Spekulationen rankten. So hieß es beispielsweise, wenn dat Dingen eingeschaltet wird, würde es ein schwarzes Loch herstellen, welches die Erde verschluckt. Diese These fand nicht nur in verschiedenen Blogs Verbreitung, sondern auch in der herkömmlichen Presse.

Vor einem Monat kam dann Spreeblick mit einem Artikel, in dem es darum ging, dass die Experimente von CERN grad nicht so richtig funktionieren, was ein paar der dort arbeitenden Wissenschaftler zu der Theorie brachte, dass der LHC in der Zukunft das funktionieren des LHC in der Gegenwart verhindere.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Zukunft sabotiert unsere wissenschaftlichen Experimente! Schock!

Nov
17
2009
2

H.P. Lovecraft und die Grenzen der Spracherkennung IV

…irgendwann hat man dann keine Lust mehr möglichst deutlich zu sprechen, und wird dann ein wenig laut. Das hilft natürlich nicht. Da kommen dann seltsame Sachen bei raus…

Iä! Iä! Cthulhu betragen!

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Linguistisches | Schlagwörter:, ,
Nov
13
2009
11

Giraffen und Nashörner

Der schlimmste Roland Emmerich aller Zeiten ist immer der gerade neueste.

Mit der Erwartung, dass dies auch bei “2012″ zutrifft, dem neuesten Blockbuster aus der Filmeschmiede des schwäbischen Turnschuhträgers, bin ich dann gestern auch im Kino gewesen.

Möglicherweise das Sequel zu 2012: Planet der Giraffen

Sicher, bisweilen gab es Ausnahmen von der Regel: Zwar war “Godzilla” schlimmer und blöder als “Independence Day”, dafür schien “The Day after Tomorrow” aber wieder nicht ganz so schlimm zu sein, wie “Godzilla”. Und bis auf das schmalzige Ende war “Independence Day” um einiges besser als der vorher erschienene Emmerichfilm “Stargate”.
Aber im Großen und Ganzen ist dennoch erkennbar, dass Emmerich bei seinen Filmen immer mehr Wert auf die Effekte zu legen scheint, und immer weniger Wert darauf, eine anständige Handlung, und glaubwürdige Protagonisten hinzubekommen.
Recht oft greift er auf eben die gleichen Archetypen bei seinen Handlungsträgern zurück. Im Mittelpunkt der Erzählung steht oft ein hellhäutiger Bücherwurm (gerne mit Brille), der Familienprobleme hat, und im Laufe der Handlung immer fast im Alleingang mal die Welt, mal seine Familie oder auch irgendwas anderes rettet.
Die Antagonisten sind meist irgendwelche pragmatischen Real-Politiker, die zynische und menschenverachtende Befehle geben, oder durch ihre Kriegslüsternheit die Kacke erst zum dampfen bringen.

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Nov
10
2009
2

H.P. Lovecraft und die Grenzen der Spracherkennung III

Und wenn man sich dann Mühe gibt, besonders deutlich zu sprechen, kommt sowas dabei heraus:

Iä! Iä! Cthulhu vertagen!

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Linguistisches | Schlagwörter:, ,
Nov
04
2009
2

H.P. Lovecraft und die Grenzen der Spracherkennung II

Nachdem man der Software “Iä!” beigebracht bzw. das “Iä!” lieber selbst getippt hat, und man sich schon freut, dass “Cthulhu” tatsächlich im Wortschatz vorhanden ist, kommt der nächste dumme Aussetzer:

Iä! Iä! Cthulhu vertragen!

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Lustiges | Schlagwörter:, ,
Nov
02
2009
2

H.P. Lovecraft und die Grenzen der Spracherkennung I.

Will man einer Spracherkennungssoftware Passagen aus H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos diktieren, dann kann diese durchaus etwas seltsam reagieren, was zu drolligen Assoziationen führt. Ein paar besonders schöne Fehlleistungen werde ich ab heute hier illustriert öffentlich machen.

Diktiert habe ich den Satz: “Iä! Iä! Cthulhu ftagn!”. Schon bei den ersten beiden Worten hat die Spracherkennung (verständlicher Weise) Mist gebaut:

Yeah, Yeah! Cthulhu ftagn!

Nachtrag: Ach ja, allen die jetzt sagen “Hey, du hast vergessen dem einen die Haare auszumalen” sei gesagt:
Das ist John Chtulennon, der is blond!

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Sep
18
2009
3

Der Beruf des Cthulu

Disclaimer: Nach dem gestrigen Durchbruch eines Blogeintrages aus einer Parallelwelt, der meinen schönen Artikel über die schlesischen Gartenlauben schrotete, hab ich den ganzen letzten Abend damit verbracht, den Artikel neu zu schreiben, und – wie ich glaube – besser.
Gegen 2 Uhr Nachts – und ich bin heute um 6 Uhr aufgestanden – hatte ich dann endlich auch wieder alle Fotos eingebunden.

Natürlich habe ich kein Backup gemacht, warum denn auch? Das sowas wie gestern nochmal passiert und in so kurzer Zeit, konnte ich nun wirklich nicht ahnen.

Tja, als ich den Artikel nun gerade jedoch on stellen wollte, hat sich das Multiversum erneut geräuspert. Statt dem Artikel mit den Lauben wurde plötzlich ein anderer, aus einer weiteren Parallelwelt, wie ich vermute, in meinen Blog gespült.
Ich lasse ihn hier mal stehen, alleine weil alle immer über den derzeitigen Wahlkampf und die Politik schimpfen, und der Blogeintrag eindrucksvoll zeigt, dass es alles auch viel schlimmer sein könnte.

Written by Heiko C. in: Beklopptes, Bücher, Wahnhaftes | Schlagwörter:, , ,

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