Sep
08
2009
0

Different Times, same Bullshit…

Ich hab heute mal die Zugfahrt kreativ genutzt. Nun merke ich, dass das Compicpress-Plugin, welches ich noch nie ausprobiert habe, nicht funktioniert. Mist.
Na ja, ich binde die Cartoons hier einfach mal ein, vielleicht erkennt ihr ja doch was…

Hm. Bisschen klein geworden, ich hoffe man kann trotzdem noch was lesen…
Ansonsten einfach als Zipfile runterladen und bei Bedarf im Bildbetrachter vergrößern. Die Zeichnungen in dem Zipfile stehen unter dieser CC-Lizenz: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen.
Viel Spass!

Jun
18
2009
0

Dosvidanja! Eto Spammsky!

Okay, dass ich nun auch schon wieder Spam-Kommentare bekomme, scheint endgültig zu beweisen, dass mein Blog wieder funktioniert. Sehr schön. Was für Spam Kommentare ich bekomme, ist jedoch recht seltsam.

So habe ich grad das hier gefunden:

Good evening, I am able to entertain you in my Kiev apartment in the center or visit you anywhere in Kiev.. Escort. All pictures are 100% GENUINE and UPDATED. I’m here.

oder in Übersetzung:

Guten Abend, Ich bin in der Lage dich in meinem Appartement im Zentrum Kiews zu unterhalten, oder dich irgendwo in Kiew zu besuchen. Escort. Alle Bilder 100% ECHT und AKTUALISIERT. Ich bin hier.

Schön für dich. Selbst wenn ich aber der Typ wäre, der Escortservices in Anspruch nimmt, oder Schmuddelbilder kauft, lebe ich immer noch nicht in Kiew.
Und ein Vampir bin ich auch nicht, wenn sich die Frage stellen sollte.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Technisches | Schlagwörter:
Jun
14
2009
3

Mal so, mal so. Akt VI: Jo mei, des is doch gonz wos anderes!

Zu lesen hier.

Und das brauche ich noch nicht einmal kommentieren. Wie bekloppt die ganzen Argumente in der Killerspieldebatte sind, wird hier jedem klar.

Weder Action-Computerspiele noch Schützenvereine sollten verboten werden. Man sollte lieber mal die Situationen in Deutschen Schulen drastisch verbessern. Dann knallt auch niemandem mehr eine Sicherung durch.

Mrz
23
2009
0

Misantroph

11.500 Einträge bei Google für “Misantroph“.

Schade nur, dass man es “MISANTHROP” schreibt. Im Übrigen spricht man es auch so aus.

Ihr Vollidioten! Nee…

EDIT:
Ein Misanthrop ist ja jemand der Menschen (anthropos) hasst (mis-). Was wäre ein Misantroph? Was bedeutet antrophos? Gibt es das Wort überhaupt? Was hasst der Misantroph da? Wer eine Idee hat, bitte melden.

Written by Heiko C. in: Linguistisches | Schlagwörter: ,
Mrz
22
2009
0

Hoppelhasenpicknick

Damals, als ich gerade anfing zu einem sozialen Lebewesen zu werden, fiel mir immer wieder auf, wie dumm Menschen doch sind Wie beknackt sind all die Rituale, die wir heute noch tagtäglich bedienen müssen, um nicht unangenehm aufzufallen.
Kommen mehrere Menschen zusammen kann man unweigerlich jedes Mal den selben dämlichen Kindergeburtstag beobachten. A mag B, C mag B, C mag A nicht, B mag D. All diese logischen Gleichungen sollen sich dann durch die Interaktion der einzelnen Subjekte mit Ritualen, also quasi von selbst, auflösen.
Die Rituale, die dabei benutzt werden, kommen einem Aussenstehenden sicher auch nicht viel anders vor, als jene, weilche unter den meisten warmblütigen Tierarten verbreitet sind. Oft kommt dann bei den Menschen auch noch dazu, dass C F bezahlt hat, um A zu verprügeln, und F aus Versehen B verprügelt.
Warum funktioniert soziale Kommunikation nur auf Umwegen?
Die Antwort ist: Diese Umwege sind der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Menschen. Worte benutzen wir zwar auch alle, aber für jeden bedeuten sie etwas anderes. Dass ist ein wenig so, wie die Tatsache, dass niemand wissen kann, ob “Rot” für einen anderen Menschen genauso aussieht, wie für einen selbst.
Anders ist es mit nonverbaler Kommunikation. Diese kann verschiedene wenige, doch bedeutsame Tatsachen transportieren, und das auch noch in stufenlosen Abstufungen. Stufenlose Abstufungen? Klingt irgendwie dumm, aber ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn ich jemandem die Hand gebe, kann ich zum Beispiel dadurch Respekt zollen, Freude ausdrücken, meine Überlegenheit demonstrieren, noch so einiges mehr und beliebige Abstufungen. Das Gleiche gilt für Körperhaltung, Blicke, den Tonfall der Stimme und ähnliches.
Was bei dieser Kommunikation allerdings auf der Strecke bleibt ist das Warum. Und das ist es m. E. was zu so vielen Verwicklungen führt. Das zu transportieren, dazu ist Sprache geeigneter, auch wenn die Wortbedeutungen von Sprachnutzer zu Sprachnutzer verschieden sind.
Ohne den rechtzeitigen Einsatz von verbaler Kommunikation, verkommt jeder kompliziertere soziale Handlungsablauf zwischen Menschen zu einem dämlichen Kaninchenkindergeburtstag.
Also REDET miteinander.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,
Feb
28
2009
0

Becky und Torben

Scheinbar zwei junge Christen, die einen eigenen Youtubekanal haben. Ich hab alle deren Videos gesehen, und finde sie echt knorke.
Ob die beiden echt sind, oder ob sie – was mir wahrscheinlicher erscheint – nur die beiden Bühnenpersona Becki und Torben spielen, hat keinen Einfluss auf den Unterhaltungswert. Wenn sie jedoch tatsächlich schauspielern, dann machen sie es sehr gut. Also schaut da mal hin.
Aber wenn ihr dort kommentiert, dann seid bitte nett. Die kriegen schon genug fiese Kommentare. Unter anderem mit dem bösen F-Wort, und dem anderen Wort für A-A. Ich finde, selbst wenn die beiden echt sind, haben sie das nicht verdient.
Was ist falsch daran, wenn die beiden gerne an das evangelische Kirchendogma glauben, sich in Kirchengruppen engagieren, gegen Sex in der Ehe – pardon – vor der Ehe sind, und Tokio Hotel und Brettspiele mögen. Immerhin wollen sie niemanden bekehren, denn zu Konvertierungszwecken ist ihr Youtubekanal denkbar ungeeignet.

Feb
05
2009
0

Spam, Spam, Spam, Spam, Eggs, Beans, Sausage and Spam

Wer kenn sie nicht, die wunderbaren Dosenfleischnachrichten, die einem unvermeidlich täglich ins elektronische Postfach fallen, wenn man das Internetz benützt.
Heute hatte ich wieder mal eine besonders tolle:
“If there will be only girls around, will you be ready?” lautet die Betreffzeile.
Absender ist scheinbar die “Canadian *** Pharmacy” in der Unterschrift beworben als “Internet Inline Drugstore”.
Warum Inline und nicht Online könnte man sich fragen. Vielleicht wird in dieser Internet-Apotheke tatsächlich nur mit Inlineskates gearbeitet. Oder die Kuriere bringen einem das Medikament auf Rollschuhen… …aus Kanada. Sicher.
Na ja, was hat diese Online Apotheke für mich?
Viagra [Is normal], Cialis [Is im Grunde genommen auch Viagra], Viagra Professional [Nanu? Wo ist da wohl der Unterschied zu normalem Viagra? Vielleicht machen die Professional die Latte ja so hart, dass da nicht jeder mit um kann?], Cialis Professionsl [Das S soll wohl ein A sein, ansonsten siehe Viagra Pro.], Viagra Super Active [Okay, wenn Professional mich schon gewundert hat, was soll ich jetzt davon halten?], Cialis Super Active [Oder hiervon?], Levitra [Nie gehört, vermutlich handelt es sich auch hier um Viagra], Viagra Soft Tabs [Vermutlich für Leute ohne Zähne, die aber nicht auf den Beischlaf verzichten wollen],
Cialis Soft Tabs [dito] , And more… [vermutlich more Viagra]

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten | Schlagwörter:
Apr
08
2008
0

Sogenannte „heiße“ Musik…

(über die Kindheit von Tschaikowsky und Strauss)
Viele von ihnen wissen vermutlich gar nicht, dass sich Strauß und Tschaikowsky schon als Kinder kannten.
Strauss war der Sohn eines Lufthansapiloten in den Vierziger Jahren, während Tschaikowsky aus einer armen russischen Aussiedlerfamilie stammte. Der kleine Pjotr Illitsch wurde schnell zu Peter Ilton, und trieb sich in seiner Jugend viel in der freien Natur herum. Kaum jemand würde heute denken, dass Tschaikowsky ein notorischer Schulschwänzer war, und sich viel lieber in seinem Versteck – einer Tonne am Ufer der Donau – herumtrieb, und von einem Leben als Flusspirat träumte.
Strauss lernte ihn irgendwann kennen, die Umstände sind heute leider ungeklärt, und werden es wohl auch für immer bleiben; doch eines ist sicher: Das ungezwungene Vagabundenleben am Fluss schien eine starke Faszination auf Strauss auszuüben; und obwohl ihm vor allem seine Mutter, wie Schriftwechsel belegen, den Umgang mit Tschaikowsky verbot, zog es ihn immer wieder dorthin. Schon damals hörten sie oft Schellackplatten auf Straussens Dachboden, auf denen sie dann sogenannte “heisse” Musik spielten.
Belegt ist, dass der größte musikalische Einfluss auf die beiden durch den Film “Saturday Night Fever” stattfand, für den Ludwig van Beethoven den Soundtrack schrieb. Ebenso sahen die beiden auf den damals noch üblichen Beta-Videobändern die Filme “A Clockwork Orange” und “Zardoz”, für die ebenfalls Beethoven in enger Zusammenarbeit mit den Regisseuren Kubrick und Boorman den Soundtrack schrieb.
Es sind aber noch andere Einflüsse belegt, die sich später vor allem in Tschaikowskys Werk finden sollen. 1959, als Strauss die siebte Klasse wiederholte, kamen die Filme “Apokalypse Now” und “Die Rückkehr der Yediritter” ins Kino, für die Wagner komponierte.*
Die unbeschwerte Kindheit der beiden ging irgendwann in die problematische Pubertät in den Sechzigern über, in der sich die beiden oft trafen, obwohl Tschaikowsky auf einem Schaufelraddampfer der Baumwolle auf der Donau transportierte anheuerte, während Strauss in Wien Musik und Filmgeschichte studierte. In dieser Zeit versuchten sich die beiden wenigstens ein mal im Jahr zu sehen, und sich die neuesten Platten zu zeigen.
Nach drei Lehrjahren machte Tschaikowsky jedoch seinen Meister, und schlug den zweiten Bildungsweg ein, indem er Produktdesign in Salzburg studierte.
Strauss ging nach dem vollendeten Studium einige Jahre nach Hollywood, und feierte große Erfolge mit Filmen wie “Batman”, “Batman 2 – Der falsche Prinz” und “Tootsie – Eine Mann geht ihre Weg”, für die er auch die Filmmusik komponierte.
Nach dem Internationalen Durchbruch ein paar Jahre später zog er wieder in die Kaiserstadt, und traf sich von dort an öfter mit Tschaikowsky, der bekanntermassen nun Werbejingles komponierte.

Written by Heiko C. in: Beklopptes | Schlagwörter: ,
Apr
08
2008
0

Wochentage

Morgen war letztes Jahr Mittwoch. Heute ist morgen aber Donnerstag.
Seltsam.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gruseliges | Schlagwörter:
Jan
02
2008
2

The Underground Comedy Movie – WARNUNG VOR DEM FILME!!

Der Film zeigt eine Reihe von Sketchen, die teilweise ineinander übergehen, was ich allerdings erst spät merkte, und mich zu Anfang etwas irritierte.
Unter den Figuren des Films finden sich zwei Karikaturen von Comicsuperhelden bzw. Bösewichten, die nichts besseres zu tun haben, als Mist zu bauen, und einer alten Frau den Kopf von den Schultern zu hauen.
Ausserdem gibt es noch den weiblichen “Paten”, eine Pronofilmreview, die Wahl der “Miss Obdachlos”, scheißende Models und einen schwulen “Dirty (Flirty) Harry”.
Viele der Episoden in diesem Film kommen ohne erkennbare Pointe daher, und versuchen sich aufgrund ihrer Absurdität und Obszönität trotzdem als Comedy durchzumogeln.

Mein persönliches und vermutlich subjektives Fazit: Wieder ein Film aus der Kategorie: “Gewollt und nicht gekonnt.”

Written by Heiko C. in: Filme,Gruseliges | Schlagwörter:

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