Dez
06
2012
0

Studentin aus Las Vegas heiratet Pappschablone von Edward Cullen

Das das Twilight-Fandom teilweise merkwürdige Blüten treibt, haben wir ja schon gesehen, allerdings wird es dann jetzt spätestens albern. Wie die Mail Online vermeldet, wird sich eine Studentin der Universität von Nevada im Januar das Ja-Wort geben. Und zwar mit einer lebensgroßen Pappschablone des bekannten Glitzervampirs aus Funk und Fernsehen.
Mit ausreichenden Englischkenntnissen könnt ihr die ganze Geschichte hier nachlesen.

Die 24jährige ist allerdings nicht komplett verrückt geworden, sondern führt die ganze Sache als ein Projekt für ihre Masterarbeit auf. Das beruhigt mich etwas, allerdings ist mir nicht so recht klar, was bei der Sache herauskommen soll.
Aber: Wenn’s der Wahrheitsfindung dient?

Jan
17
2011
2

Rio zieht um.

Man mag mich für komplett uninformiert haben, aber dass das Rio Reiser Haus verkauft ist, der Nachlass Rio Reisers nach Berlin verschifft und Rio Selbst ebenso in die Hauptstadt umgebettet wird, hab ich erst erfahren, als ich zufällig über diesen Artikel beim Spiegel stolperte: LINK!

Das ist nun seltsam. Rio hat mein ganzes Leben lang im gleichen Ort gewohnt, als ich klein war, war er quasi der Dorfprominente. Er hatte ne Zeitlang eine eigene Disco bei uns im Dorf, die Schülerzeitung meiner Schule hatte ihn mal interviewed – wie wohl alle Schülerzeitungen in der Gegend – und ich selbst hab ihn sogar noch auftreten sehen, in einer Disco, die es auch schon nicht mehr gibt.
Dann ist Rio irgendwann gestorben und wurde hier beerdigt. Ein paar Mal war ich an seinem Grab, und auf den Rio Reiser Festivals war ich auch hin und wieder.

Apr
13
2010
6

Exklusives Sylt ist exklusiv!

Sylt ist exklusiv. Das merkt man nicht nur daran, dass im Sommer gerne mal irgendwelche Samstag-Abend-Shows dort gehostet werden, sondern auch – und vor allem – an den Parkplätzen.
Die sind nämlich doppelt exklusiv: Erst einmal muss man sein Auto ja auf der Insel haben, um überhaupt dort parken zu können, dann sind die Parkplätze allesamt auch für bestimmte Personengruppen reserviert.

Um das zu dokumentieren hab ich in der letzten Zeit ein paar Fotos von Schildern auf der Insel gemacht.

Der Standard bei Parkplätzen:

Etwas ausformulierter geht es hier weiter:

Doch nicht nur Gäste dürfen parken:

Manchmal ist es auch egal wer parkt; Hauptsache das Wie stimmt:

Manchmal geht’s auch nicht um Parken, sondern um’s Durchfahren:

Dass es sehr sehr exklusiv wird, sieht man daran, wenn sogar der Durchgang auf bestimmte Personengruppen limitiert ist:

Mrz
28
2010
1

Das „Trololo“-Phänomen

Vielleicht kennt ihr schon das Trololo-Phänomen, auch „russian Rickroll“ genannt.
Es handelt sich um das Video der Gesangsdarbietung eines russischen Sängers aus den 60ern, die ohne Text auskommt. Statt dessen singt der Sänger zu schmissiger 60s Musik onomatopoetische Geräusche.

Auf das Video wird unter falscher Linkbeschriftung verlinkt, um Leute drauf zu locken, wie man es auch schon von Rickroll her kennt.

Das Video hier ist gemeint:

Während ja Rick Astley mitterweile eher genervt reagiert, wird er auf das Rickroll-Phänomen angesprochen, reagiert der Sänger des Trololo-clips bemerkenswert fröhlich und geschmeichelt.

Auch die vielen Parodien seines über 40 Jahre alten Clips findet er weniger eine Parodie, als er in ihnen vielmehr „Leute, die Liebe geben“ sieht. 🙂

Aber seht selbst:

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Gesellschaftliches,Lustiges,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,
Sep
22
2009
2

Epsilons, immer nur Epsilons!

Es ist ja schon ein paar Tage her, und wir leben in einer schnelllebigen Zeit, aber vielleicht erinnern sich noch einige an meine bisher 2 mißlungenen Versuche einen Artikel über antike oberschlesische Gartenlauben on zu stellen. Wenn nicht, schaut hier und hier.

Okay, mittlerweile hatte ich ein Backup gemacht von dem Artikel über die antiken oberschlesischen Gartenlauben. Und die Bilder, die ich in einem Schuhkarton aufbewahre, hab ich auch noch mal eingescannt.
Das hat eine Weile gedauert mit dem Einscannen, alleine schon, weil ich all die Schwarzweißfotos von Gartenlauben noch per Hand am Rechner nachbearbeiten musste. Dann hab ich sie also eingebunden in den Artikel, und das ganze – wie gesagt – in einer Textdatei gesichert.
Will ich’s heute Nachmittag in den Blog laden, und was seh ich?

Jul
31
2009
0

Neudeutsches Denunziantentum

Ich habs heute in unserer regionalen Monopolzeitung „Nordfriesland Tageblatt“ gelesen, aber ein sehr ähnlicher Artikel findet sich auch hier bei der Süddeutschen Zeitung.
Ein Müllmann hat scheinbar „vor den Augen seiner Kollegen“ ein Kinderreisebett aus dem Müll gefischt, und es mit nachhause genommen, weil es wohl noch in Ordnung war, und er Kinder hat, für die er das Bett gut gebrauchen kann.
Daraufhin kündigt ihm der Arbeitgeber. Zu unrecht, wie nun entschieden wurde.


Orange Garbage by ~childeofdarkness on deviantART

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Gesellschaftliches,Wahnhaftes,Zwischenmenschliches | Schlagwörter:
Jul
25
2009
0

Und, wie fühlt sich die Blogosphäre heute?

Wie ich gerade bei heise gelesen habe, haben US-Amerikanische Forscher damit angefangen die Stimmung im Internet zu analysieren. Das passiert offenbar indem Meldungen in Blogs auf bestimmte Schlüsselworte untersucht werden.

Die Beiträge wurden von den Forschern nach Schlüsselbegriffen wie vanity (Eitelkeit) und paradise (Paradies), kategorisiert, denen jeweils ein Fröhlichkeitswert zwischen eins und neun zugewiesen wurde. Für triumphant (siegestrunken) etwa lag dieser bei 8,87, für suicide (Selbstmord) bei 1,25. Aus dem Mittel aller Werte ließ sich so die Grundstimmung im Netz ablesen – je höher, desto fröhlicher die Nutzer.

Ich frage mich, ob ein Fröhlichkeitswert da reicht. Immerhin sind nicht alle Stimmungen Abstufungen irgendwo zwischen traurig und fröhlich. Wütend würde ich da zum Beispiel ausnehmen. Aber drollig auf was für Ideen die Leute kommen: Das ist ja fast wie eine Art Internetwetterbericht.
Wenn irgendein Unternehmen demnächst eine große Social-Web-Kampagne starten möchte, wär’s für die ja vielleicht ganz interessant herauszufinden, ob das Wetter im Netz momentan gerade sonnig bis heiter oder regnerisch ist. Wenn grad ein Tornado tobt, kann man dann erst einmal zu Hause bleiben, bis das Wetter wieder schön ist.

Jun
26
2009
0

Die Generation dazwischen

Okay, in letzter Zeit ist ja immer die Rede von den „digital Natives“ und den digitalen Einwanderern, die das Internet ausdrucken, und ihre liebe Mühe haben sich mit dem – eigentlich gar nicht mehr so neuen – Medium Computer und dem Internet sinnvoll auseinanderzusetzen. Ich persönlich fühle mich den digitalen Eingeborenen zwar näher, aber schlußendlich gehöre ich wohl zu keiner der Gruppen wirklich. Ich gehöre eher zu der Gruppe Menschen, die mit der digitalen Welt zusammen groß geworden sind.
Als ich etwa 7 Jahre alt war, hat mein Vater, der schon immer Interesse für neue Technologien gezeigt hat, den ersten Computer in unser Haus gebracht. Das war ein SVI 328. Der hatte damals noch 32 KB Ram, wenn das einem was sagt, dass ist halb so viel wie ein C64. Das Ding konnte 16 Farben darstellen, und der gesamte Computer war damals noch in der Tastatur untergebracht.
Wir hatten für den Cartriges mit einigen Spielen drauf, die allesamt heute keinen mehr vor dem Ofen hervorholen würden, aber damals waren die bunt und toll. Es war ein Zaxxon-ähnliches Ballerspiel dabei, und ein Spiel bei dem man in der draufsicht einen von zwei Panzern steuern konnte, mit dem Ziel den anderen abzuballern.
Da machte ich dann auch meine ersten Erfahrungen mit dem Programmieren. In Basic. Eines meiner ersten Programme wird so ausgesehen haben:

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter:
Jun
17
2009
0

Eine Partnerbörse der besonderen Art.

Wenn ich mich aus Myspace auslogge, warum steht da dann: „Meet local Vampires!“ ?

Warum sollte ich Vampiren begegnen wollen? Oo
Vor allen Dingen: Ich wusste gar nicht, dass wir welche haben! Wo leben die denn bei uns? Im Kirchturm, der gerade renauviert wird? Oder auf einem der zwei Friedhöfe? Und was machen die hier, wo niemand spurlos verschwindet? Ernähren die sich von Kühen? Oder von Sylt-Urlaubern?

Fragen über Fragen.

Mrz
22
2009
0

Hoppelhasenpicknick

Damals, als ich gerade anfing zu einem sozialen Lebewesen zu werden, fiel mir immer wieder auf, wie dumm Menschen doch sind Wie beknackt sind all die Rituale, die wir heute noch tagtäglich bedienen müssen, um nicht unangenehm aufzufallen.
Kommen mehrere Menschen zusammen kann man unweigerlich jedes Mal den selben dämlichen Kindergeburtstag beobachten. A mag B, C mag B, C mag A nicht, B mag D. All diese logischen Gleichungen sollen sich dann durch die Interaktion der einzelnen Subjekte mit Ritualen, also quasi von selbst, auflösen.
Die Rituale, die dabei benutzt werden, kommen einem Aussenstehenden sicher auch nicht viel anders vor, als jene, weilche unter den meisten warmblütigen Tierarten verbreitet sind. Oft kommt dann bei den Menschen auch noch dazu, dass C F bezahlt hat, um A zu verprügeln, und F aus Versehen B verprügelt.
Warum funktioniert soziale Kommunikation nur auf Umwegen?
Die Antwort ist: Diese Umwege sind der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Menschen. Worte benutzen wir zwar auch alle, aber für jeden bedeuten sie etwas anderes. Dass ist ein wenig so, wie die Tatsache, dass niemand wissen kann, ob „Rot“ für einen anderen Menschen genauso aussieht, wie für einen selbst.
Anders ist es mit nonverbaler Kommunikation. Diese kann verschiedene wenige, doch bedeutsame Tatsachen transportieren, und das auch noch in stufenlosen Abstufungen. Stufenlose Abstufungen? Klingt irgendwie dumm, aber ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn ich jemandem die Hand gebe, kann ich zum Beispiel dadurch Respekt zollen, Freude ausdrücken, meine Überlegenheit demonstrieren, noch so einiges mehr und beliebige Abstufungen. Das Gleiche gilt für Körperhaltung, Blicke, den Tonfall der Stimme und ähnliches.
Was bei dieser Kommunikation allerdings auf der Strecke bleibt ist das Warum. Und das ist es m. E. was zu so vielen Verwicklungen führt. Das zu transportieren, dazu ist Sprache geeigneter, auch wenn die Wortbedeutungen von Sprachnutzer zu Sprachnutzer verschieden sind.
Ohne den rechtzeitigen Einsatz von verbaler Kommunikation, verkommt jeder kompliziertere soziale Handlungsablauf zwischen Menschen zu einem dämlichen Kaninchenkindergeburtstag.
Also REDET miteinander.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,

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