Feb
22
2012
1

Wiedermal das Ende der Anonymität im Netz…

Auf 33 Bits of Data findet sich ein neuer Zwischenstand in der Forschung um Entanonymisierung von Texten.

Es geht, kurz gesagt, um die Frage ob der Schreibtil ausreicht, um einen anonym verfassten Text mit anderen, nicht anonymen abzugleichen, und somit den Urheber festzustellen.
Die Antowort ist: Jein.
Es klappt in vielen Fällen – im moment trainiert man an Beiträgen aus den selben Blogs, die für die Versuchsanordung anonymiesiert wurden.
Hier gelang die korrekte Zuordnung des korrekten Autors in 20% der Fälle, in 35% der Fälle handelte es sich um einen der 20 als wahrscheinlichsten ausgegebenen Urheber.
Der Autor von 33 Bits weist darauf hin, dass bei echten Ermittlungen nach dem Urheber noch andere Informationsquellen bei der Identifizierung des Autors helfem, wie zum Beispiel ein eventuell lokales Thema des anonymen Textes, oder abgefragte Login-Daten.
Vermutlich werden bei echten Ermittlungen die Erfolgsraten viel höher sein.

Apr
09
2011
4

FBI gibt Roswell Vorfall zu?!?

Ich berichte hier mal ganz vorsichtig, weil ich mir auch keinen richtigen Reim auf diese Meldung machen kann. Das FBI hat wieder einmal einige Geheimdokumente veröffentlicht, die man nun im Internet bewundern kann. Das müssen die machen, weil nach dem „Freedom of Information Act“ jeder US-Bürger das Recht hat, diese Dokumente einzusehen.
Selbstverständlich werden viele Dokumente teilweise geschwärzt, bevor sie freigegeben werden und es gelten wohl generell gewisse Fristen, nach deren Ablauf erst veröffentlicht wird. Diese Fristen können scheinbar auch gerne einmal 60 Jahre dauern, wie der folgende Fall zeigt.

Bei diesem LINK handelt es sich scheinbar tatsächlich auf einen Link auf eine genuine Webseite der amerikanischen Kriminalbehörde, und auch der Scan des Dokumentes sieht für meine ungeübten Augen überzeugend aus.

Was dort nun steht, weiß ich jedoch nicht recht einzuordnen.

Ich zitiere mal grob übersetzt:

Mrz
29
2011
4

Ist denn Telefon überhaupt sicher?

FRAGE: Herr Baron zu Walkhorst-Butterbirn, muss ich mir in Zukunft einen Telefonanschluss zulegen, um über relevante Termine seiner kaiserlichen Hoheit informiert zu werden? Ich beziehe mich konkret auf die Ankündigung des Regierungssprechers, dass seine kaiserliche Hoheit nach Norderney reist.

Antwort von Baron zu Walkhorst-Butterbirn: Im Zeitungsgeschäft wissen Sie: Viel hilft viel.

Ich glaube nicht, dass wir bislang Ihnen gegenüber mit Informationen geizig gewesen sind und dass jemand, der von Ihnen an eine Information herankommen wollte, am Ende überrascht wurde, dass wir irgendwelche anderen Kanäle bevorzugt bedient hätten. Wir gehen davon aus, dass sie als professionelle Schreiberlinge am Puls der Zeit natürlich alle ein Telefongerät zuhause installiert haben.

ZUSATZFRAGE: Die mittels Fernsprecher weitergegebenen Mitteilungen haben einen Nachrichtenwert. Sie sind auch durchaus schon in Zeitungsartikeln verwendet worden. Das Telefon an sich ist jedoch nicht sicher. Man kann einfach seine Stimme verstellen. Ich denke da insbesondere an Fälschungen von Schauspielern, so zum Beispiel Sarah Bernhardt bis hin zum russischen Zaren. Kann ich davon ausgehen, dass der, der mich anzurufen scheint, auch wirklich der ist, der er ist? Das kann ja durchaus Folgen haben.

Mrz
14
2011
5

Atomstrom

Ihr werdet es vermutlich schon mitbekommen haben. In Japan gab es ein schweres Erdbeben und einen Tsunami. Beides hat dazu geführt, dass die Japaner die Kontrolle über mittlerweile 3 Atomkraftwerke verloren haben.
Die Nachrichten dazu sind teilweise widersprüchlich und reichen von „Alles nicht so schlimm“ bis „Super GAU“.
Dass es sich bei dem, was in Fukushima I passiert um einen GAU handelt, steht nicht wirklich in Frage.


Three Mile Island by ~NoelBoulet on deviantART

Nun geben sich unsere Regierung, die letztes Jahr noch für den Ausstieg aus dem Atomkonsens und für die Laufzeitverlängerung unserer AKWs gestimmt hat und die Atomlobby alle Mühe, uns vielerlei zu erzählen.
Unter anderem wären da:

1. Die Situation in Japan stellt keine Gefahr für Deutschland dar

2. Sowas wie in Japan könnte in Deutschland überhaupt nicht passieren

3. Es ist zynisch jetzt wieder über die Atomkraft zu diskutieren, während in Japan Leute sterben

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Technisches,Wahnhaftes | Schlagwörter: , ,
Mrz
02
2011
9

Impressionen von der CeBit

Während anderswo Kriegsminister zurückgetreten sind, war ich auf der CeBit. Ein Freund hatte zwei Freikarten gewonnen und mir eine davon angeboten. So sind wir heute relativ kurzfristig nach Hannover gefahren, und haben uns das mal angesehen.

So erst einmal möchte ich konstatieren, dass die CeBit ehen langweilig für Leute ist, die eigentlich keine rechte Ahnung von Computern haben. Ich meine, ich weiß auf welchen Knopf ich drücken muss, damit was passiert und wenn ich die passenden Komponenten habe, kann ich mir auch einen Rechner aus Einzelteilen zusammenbasteln.
Welche Teile ich allerdings dazu benutze, entscheide ich nicht aus eigener Fachkenntnis heraus, sondern da frag ich immer wen.

Written by Heiko C. in: Technisches | Schlagwörter: ,
Feb
26
2011
1

DeMail: Der Staat liest mit.

Oder zumindest kann er das, denn die DeMails werden nicht Ende zu Ende verschlüsselt, sondern mindestens einmal auf dem DeMail-Server entschlüsselt und umkodiert. Das ist in etwa so, als würde die Post jeden Brief einzeln öffnen, umtippen, wieder verschließen und dann erst weiter schicken.
Ausserdem ist man wohl mit DeMail gezwungen stets und ständig seinen Posteingang zu überprüfen, aber das lest ihr am besten alles ausführlicher bei Netzpolitik nach.

Dez
13
2010
5

Wie es im nächsten Jahr weiter geht…

Vermutlich werde ich ab Januar 2011 jeden Artikel mit „Liebe Nachtschwärmer,…“, „Freunde der Nacht…“ oder am besten gleich mit „Liebe Liebenden,…“ beginnen. Da es noch keine einfache und einheitlich filtersoftwarelesbare Methode zu geben scheint, meinen Blog sicherheitshalber als „Ab 18“ kennzuzeichnen und ich mir „technische Maßnamen“ nicht leisten kann, um „den Zugriff unter 18 jähriger“ zu verhindern, werde ich wohl vorerst ein WordPress-Plugin benutzen, das meinen Blog nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr verfügbar macht.
Ob ich hier einen separaten Tagesteil mit Zeichnungen vom lustigen Häschen Strabatzky und der Katze Martinek mache, weiß ich noch nicht. Keine Ahnung, ob das überhaupt geht.
Nach Einschätzung von Medienanwälten wird zwar nichts so heiß gegessen, wie es als Gesetz beschlossen wird, aber bis sich geklärt hat, was man in Zukunft überhaupt noch zensurfrei publizieren darf, gehe ich lieber auf Nummer sicher. …oder versuche es zumindest.

Nov
25
2010
0

Dörflicher Überwachungswahn II

Dass ich mir die Sache mit den Videokameras in meinem Dorf – über die ich hier berichtet habe – nicht ausgedacht habe, bestätigte am 23.11 nun auch das Mainstreammedium „SHZ“. Nachzulesen ist der Artikel noch hier. (Falls der schon weg ist, bitte ich das zu entschuldigen, SHZ löscht gerne mal ältere Artikel. Wahrscheinlich haben die nicht so viel Platz in ihrem Internet)

Nachzulesen ist dort, dass die tatsächlich schon zwei Jahre überwachen, dass es sich um ein Modellprojekt handelt, und dass Leck als Dorf im Norden einmalig mit dieser Kameraausstattung ist. Ursprünglich war die Überwachung nur für 6 Monate vorgesehen, weil „weiterhin Bedarf besteht“, hat man aber einfach mal damit weiter gemacht. Wie das halt so ist.

Initialer Grund der Überwachung ist wohl die steigende Anzahl an Gewaltdelikten. Scheinbar diskutiert man in Leck nicht mehr so gerne, sondern gibt dem anderen gleich auf die Nase. Ein Zustand, der mir auch noch nicht so recht aufgefallen ist.

Nov
21
2010
0

Google StreetView


Größere Kartenansicht

Näher als oben auf dem Bild kommt man mit Google Streetview leider nicht an mein Zuhause. Schade eigentlich. Ich würde auch gerne mal virtuell durch Flensburg gehen, oder mich virtuell in Nordfriesland verfahren, um vielleicht ein paar hübsche Orte zum Fotografieren zu finden, an die ich sonst nie kommen würde.
Momentan ist aber in ganz Schleswig Holstein noch kein Streeview verfügbar.
Bei aller Sympathie für Verschwörungstheorien in denen Google die Weltherrschaft will, finde ich das schade.

Okt
24
2010
2

Filmaufname einer alten Frau mit Handy …aus dem Jahr 1928

Unglaublich schräg. Ich weiß nicht, ob die im unteren Clip gezeigten Filmaufnahmen wirklich echt sind, aber das ist einfach zu schön, um es nicht hier zu posten:

Für mich ähnelt die alte Frau ja den Magiern aus Harry Potter, die sich unter Menschen mischen. Irgendwie wirkt ihre Kleidung seltsam, aber das mag ganz einfach damit zusammenhängen, dass ich keine Ahnung habe was alte Frauen in den späten 20ern so getragen haben.
Es sieht in dem Video wirklich so aus, als spräche die Frau in ein Smartphone, oder ein Diktiergerät. Beides im Jahre 1928 eher unwahrscheinlich.
Wenn es sich tatsächlich um eine Zeitreisende handelt, dann wird sie sicher ’ne Menge Ärger bekommen haben, weil sie sich beim Telefonieren hat filmen lassen. 😀

Gefunden bei Rivva

Written by Heiko C. in: Esoterisches,Gruseliges,Technisches | Schlagwörter:

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