Horrorfilme, Remakes und lesbische Lebensweise
Ich kam mit ein paar Freunden neulich wieder dazu einen Klassiker des Horrorfilm zu schauen. Es handelt sich um “The Haunting”, eine Adaption des Romans “The Haunting of Hill House” in der Version von Ray Wise aus dem Jahre 1963. Auf Deutsch heißt der Film “Bis das Blut gefriert”.

Das wohl letzte Mal davor hatte ich den Film gesehen, als ich so 14 war, und damals fand ich ihn wirklich gruselig, trotz – oder gerade weil – er sehr sparsam mit visuellen Effekten umgeht. Ähnlich wie “Blairwitch Projekt” – den man nun mögen kann, oder auch nicht – oder jüngst “Paranormal Activity” legt auch “The Haunting” ein größeres Gewicht auf die Glaubwürdigkeit der Charaktere, als auf möglichst grausame Darstellung von Monstren, Spuk oder Verstümmelung. Aus heutiger Sicht mag man den Film daher vielleicht als “zahmen Gruselfilm” bezeichnen, lässt man sich jedoch auf die grimme Atmosphäre ein, hält er immer noch den einen oder anderen Schrecken für den Betrachter bereit.

