Okt
20
2008
0

Arschlochlieder

Kennt ihr das? Musik die einem weismachen will, sie würde auf eine Art und Weise weitergehen, die dann aber anders weitergeht?
Ein Beispiel: “Shine on you crazy Diamond Part I” von Pink Floyyd. Gut mittlerweile kenn ich es zu gut, als dass es mich noch überraschen könnte, wenn man es sich jedoch einmal unvoreingenommen anhört, als wenn es das erste mal wäre, fällt einem auif, dass das Lied sehr lange anfängt. Und ich rede hier nicht einfach nur von einem langen Intro. Nein, bei Shine on entsteht in den ersten Minuten der Eindruck, als würde die erste Strophe gleich losgehen. Erst kommen die Sphärenklänge am Anfang, die langsam strukturierter werden… dann, als die E-Gitarre loslegt denkt man sich das erste Mal, dass es gleich losgeht. Aber nein. Pustekuchen. Dann setzt irgendwann das Schlagzeug ein, und man denkt sich: “Nun gehts aber wirklich los!” aber auch nicht. Dann kommt erst noch ein Gitarrensolo, und im Endeffekt hat man 8 Minuten 40 Sekunden auf die erste Strophe warten müssen, dass sind gut zwei Drittel des ganzen Liedes.
Ein umgekehrtes, wenn auch nicht ganz so bekanntes Beispiel ist “Grendel” von Marillion. Dieses 17 Minuten Glanzstück des symphonischen Rocks hört man die meiste Zeit aufhören. Erst kommt ganz normal Strophe, dann Refrain, dann Strophe, dann Refrain, und dann, nach etwa 4 Minuten scheint das Lied scheinbar einen Endspurt einzulegen, und man möchte jeden Moment damit rechnen, dass es aufhört. Dann wird in den Endspurt plötzlich reingesungen, und man beginnt sich zu fragen, ob dies nicht vielleicht der Refrain ist, und die bisherigen noch Strophe waren. Dann kommt ein Gitarrensolo, und man ist sich plötzlich sicher, dass das Lied nun doch aufhört.
Na ja, um eine lange Sache kurz zu machen kommt noch jede Menge Musik, die sich wie Ende von Lied anhört, unter anderem ist auch eine Orgel involviert, doch das Lied braucht tatsächlich noch volle 13 Minuten um tatsächlich zum Ende zu kommen.
Kommt nur mir das so vor bei den beiden Stücken? Oder geht das auch anderen Leuten so?

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Lustiges | Schlagwörter:
Jun
01
2008
0

Der Sinn des Lebens

Ui, tiefschürfend. Und ein Thema über das kaum jemand schreibt… *räusper*
Nagut, da bin ich heute also in Flensburg unterwegs, und schaue mich hier und da um, und da kommt mir plötzlich die Erkenntnis:
Ich habe meinen Sinn des Lebens gefunden. Denke ich zumindest. Zumindest für jetzt.
Früher dachte ich immer, der Sinn des Lebens sei es, möglichst viel Wissen anzuhäufen, was sich, wie ich irgendwann irgendwo mal las, erstaunlicherweise mit der Ansicht der alten Ägypter zu decken scheint.
Irgendwann hat man dann aber keinen Bock mehr darauf, schlaue Bücher zu lesen. Irgendwann reichts einem, denn je mehr man versucht sich eine umfassende Allgemeinbildung aufzubauen, desto mehr uninteressanter Krempel ist dabei, und desto mehr interessante “Fakten” widersprechen sich.
Was also dann? Lachen, Trinken, Fröhlichsein?
Vielleicht wenn man Rheinländer wäre, was ich nicht bin.
Mein Momentaner Sinn des Lebens, wie ich beim Promenieren durch die aufgerissene Flensburger Fußgängerzone feststellte, ist mich von Pointe zu Pointe zu hangeln.
Das heißt jetzt nicht, dass ich ständig dumme Witze erzählen muss. Naja, das tu ich ehrlich gesagt trotzdem. Mein Sinn des Lebens ist den Humor in Alltagssituationen zu erkennen, und mich innerlich schlapp zu lachen. Dabei können dies sowohl Situationen sein, die mich betreffen, als auch welche, denen ich nur als Aussenstehender beiwohne. Dieser Sinn ergibt einen Sinn für mich.

Mai
25
2008
2

Zeitreisen bei Richter Alexander Hold

…oder schreibt sich der mit “T” am Ende, na egal…
Auf jeden Fall habe ich jetzt diese Sendung durchschaut, nachdem ich Sie jahrelang unterschätzt habe.
Ich dachte früher immer diese Richtershows wären nur eine Art nachgemachtes “Königlich Bairisches Amtsgericht”, nur ohne Bairisch, König und echte Schauspieler.
Pustekuchen!
“Richter Alexander Hold” zumindest, ist eine Zeitreisesendung, eine sehr subtile noch dazu. Nur ganz ausgefuchste Intellenzbestien kriegen das mit. Voll krass. Alda.

Neulich wurde da ein Fall behandelt indem irgendein junger Erwachsener, der von Beruf – glaube ich – Laiendarsteller war, verdächtigt wurde, junge Frauen mit einem Korkenzieher zerschnitzt zu haben.
Warum die Frauen nicht wussten, wer sie zerschnitzt hat? Keine Ahnung, so lange hab ich nicht zugesehen.
Na, jedenfalls war die Tatwaffe in einem Fall ein Korkenzieher von einem Getränkemarkt. Und wie es der Zufall so will, hatte der Freund des zweiten Beihnaheopfers auch einen.
Genau so einen, heißt das.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Kurzrezensionen,Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter: , ,
Mrz
06
2008
0

Rückkehr zum Planet der Affen

Neulich habe ich wieder mal nach langer Zeit den zweiten Teil der Reihe um den Planeten der Affen gesehen.
Als der Film so nebenbei vor sich hinplätscherte, während ich irgendwas am Rechner machte, wurde mir plötzlich bewusst, wie damals das Skript für den Film zustande gekommen sein muss.

Ich stelle mir das so vor:
Verschiedene “kreative” Köpfe und ein Produzent sitzen um einen großen Tisch herum, und überlegen, wie man das Sequel zum erfolgreichen Film “Planet der Affen” gestalten soll.
“Planet der Affen” hat ja immerhin einen Oskar gewonnen. Wenn ich mich nicht irre, sogar für die Spezialeffekte.
Diese – insbesondere die Affenmasken – liegen ja noch irgendwo auf dem Studio in irgendeiner Kiste, und so wäre es doch schade, wenn man sie verkommen ließe.
Nun, also MUSS ein Sequel her, doch wie macht man das jetzt?

Einer sagt: “Also ich finde, man sollte die Handlung da aufnehmen, wo der erste Film aufhört.”

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Filme,Kurzrezensionen,Lustiges | Schlagwörter: ,
Feb
05
2008
0

Bulle ist nicht gleich Bulle

Rinder haben, wie jeder der auf dem Land aufgewachsen ist wei�, verschiedene Farben. Es gibt braune, schwarze und gefleckte. Manche sollen sogar richtig rot sein, und graue sowie wei�e Rinder gibt es natürlich auch.
Die gefleckten Rinder nennt man gerne auch rotbunt oder schwarzbunt, obwohl sie eigentlich nicht bunt sind, sondern schwarz bzw. braun oder rot mit wei�en Flecken.
Vermutlich haben frühe Landwirte die Ausdrücke �rotbunt� und �schwarzbunt� geprägt, damit ihr ansonsten eher erdtönerner Alltag ein wenig mehr Farbe bekommt.
�Bulle� steht jedoch nicht nur für das männliche Rind, sondern ist in der Umgangssprache ein aus dem Rotwelsch stammender Terminus für einen Polizisten.
Rotwelsch war einmal eine Geheimsprache für Gauner, und aus ihr haben wir neben �Bulle� für Polizist auch andere farbenfrohe Ausdrücke übernommen.
�Baldowern� zum Beispiel, oder auch �Schmuh.�
Warum der Polizist den Ausdruck �Bulle� bekommen hat, lässt uns erst einmal rätseln.
Vielleicht weil Bullen recht stur ein Ziel verfolgen, wenn es einmal ihren Argwohn erregt hat, oder weil sie die Herde beschützen? Vielleicht auch � weniger schmeichelhaft � weil ein Bulle recht wenig im Kopf hat au�er Essen und mit gesenkten Hörner auf andere loszustürmen?
Laut Wikipedia ist das Gegenteil der Fall. �Bulle� kommt offenbar aus dem Niederländischen. Pate stand das Wort �Bol� was so viel hei�t wie �kluger Kopf� oder �kluger Mensch�.
Es erscheint in diesem Kontext seltsam, dass �Bulle� an einen Polizisten gerichtet eine Beamtenbeleidigung ist.

Written by Heiko C. in: Linguistisches,Lustiges | Schlagwörter:

Seite 6 von 6« Erste...23456

Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

Better Tag Cloud