Jun
11
2009
0

Wenn “Es gibt keine Alternative” keiner mehr glaubt oder hören will…

…nimmt der deutsche Politiker von Weltrang gerne den Terminus “Zwischenlösung” zur Hand. Zwischenlösung suggeriert auch, dass man selbst weiß, dass man Murx macht, aber es immerhin ja nicht dauerhaft sein soll.

Unsere Frau Kanzlerin Merkel, die schon immer eine Vorliebe für Wischi-Waschi-Ausdrücke hatte, hat es bei einer Kundgebung in Flensburg, zu der auch CO2-Endlager-Demonstranten zugegen waren, so ausgedrückt:

Den dutzenden Demonstranten gegen eine von einem Energieversorger geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid im Kreis Nordfriesland dagegen brachte die Kanzlerin in ihrer gut halbstündigen Rede wenig Verständnis entgegen. „Es gibt gefährlichere Sachen auf der Welt“, betonte sie. Es könne kein Dauerzustand, aber eine Zwischenlösung sein.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Friesisches,Politisches | Schlagwörter: ,
Jun
10
2009
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Kurz verlinkt

Zum Thema CO2-Endlager Nordfriesland: Hier und hier.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Friesisches,Politisches,Technisches | Schlagwörter: ,
Jun
08
2009
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Es geht wie immer nur um Kohle.

Man könnte ja direkt von Goldgräbermentalität sprechen, wenn es nicht das genaue Gegenteil wäre. Unsere geschätzten Volksvertreter im Landtag wollen nun scheinbar doch dulden, dass unsere schöne Geest mit Dreck aus Kohlekraftwerken ganz Europas vollgepumpt wird – wenn sie nur ordentlich Geld dafür sehen.
Es erinnert einen leicht an die eine Folge von Southpark, in der Kenny alle möglichen ekligen Sachen für Geld macht, um schließlich durch eine besonders eklige Sache am Ende der Folge zu sterben.
Pecuniae non olet. Das mag zutreffen, wenn es um zahlpflichtige Toiletten geht, aber hier stinkt das Geld dann doch gewaltig.

“Wenn wir die Akzeptanz an den Speicherorten vergrößern wollen, muss deutlich werden, dass die Bevölkerung direkt profitiert. Da werden wir entsprechende Wege finden müssen”

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Friesisches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: ,
Jun
04
2009
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RWE und CDU gasen unsere Landschaft zu!

Na ja, noch nicht, aber es scheint zementiert. Das Gesetz zur CO2 Speicherung ist zwar am Bundesrat gescheitert, aber nur aufgrund einer Formalie, und wird demnächst wohl doch durchgewunken.

Dann kommen im Herbst die Vermessungsteams von RWE und sprengen hier unterirdisch herum. Und dann bekommen wir CO2 in salzwasserführende Gesteinsschichten in unseren Untergrund gepresst.

Dass die Bundesregierung da Politik auf dem Rücken einer geschützten Minderheit macht, brauche ich nicht weiter zu erwähnen.

Dass wir uns alle Kollektiv dagegen wehren müssen, schon, obwohl es selbstverständlich sein sollte.

Hier kann man sich eine Petition runterladen, ich bitte sie auszudrucken, herumzugeben und zurückzuschicken. Die Adresse der Bürgerinitiative befindet sich auch auf der Seite. Es ist egal, wo ihr wohnt, und von wo ihr mitlest. Diese Petition ist Deutschlandweit, und hat deutschlandweite Auswirkungen.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Friesisches,Gesellschaftliches,Politisches | Schlagwörter: ,
Mai
23
2009
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Wie RWE die Geest vollfurzen will.

Ich kann es immer noch nicht fassen, und alles was ich drüber lese ist nur geeignet einen weiter zu alarmieren. Die Geschichte mit dem See in Afrika ist eines, aber dann ist da auch immer noch die Gefahr, dass sich das CO2 im Grundwasser löst, und es für immer ungenießbar macht. Das gute Dreihardenwasser, eines der besten in ganz Deutschland, eines von den Leitunsgwässern mit Mineralwasserqualität, wäre dann nur noch eine ungenießbare Brühe.
Es ist für mich unfassbar, dass ausgerechnet eine Landesregierung unter Peter Harry, der ja immerhin gebürtiger Nordfriese ist, so ein unglaubliches Verbrechen an der Natur und den Menschen hier zulassen, und sogar über den Bund legalisieren will. Bzw. haben die ja schon. Schon ist von Enteignungen die Rede, von kurzen Fristen und all dem, wie man es aus dem Bergnbaurecht her kennt.
Alles soll ganz schnell passieren, damit der Widerstand keine Zeit hat sich rechtzeitig zu formieren. Aber so nicht! Leistet Widerstand gegen die Kohlelobby und ihre willigen Helfer in der Politik! In Dänemark hat es auch funktioniert.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Friesisches,Politisches | Schlagwörter: ,
Mai
22
2009
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Gott schuf das Land, der Friese die Küste. Wird sie nun vergiftet?

Ich hab gestern davon gehört, und finde das eine bodenlose Frechheit. Von Energiekonzernen erwartet man ja, dass sie ihren Mist einfach in die Landschaft pumpen wollen, aber dass die Bundes- und Landesregierung da mitmacht, ist ein starkes Stück. Immerhin sollte spätestens seit den 80ern der Umweltschutz in die Politik Einzug gehalten haben, selbst beim kompetenzbefreit wirkenden Verein, der unsere momentane Kanzlerin stellt. War sie nicht selbst mal Umweltministerin?
Aber ich schimpfe schon wieder wie ein Droschkenkutscher, ohne dass ihr Leser wisst, worum es eigentlich geht.
RWE will dieses Jahr noch Probebohungen bei mir um die Ecke in Nordfriesland machen, und dann im nächsten Jahr schon damit beginnen, den Dreck der aus Kohlekraftwerken kommt in unserer Gegend zu entsorgen. Einfach unterirdisch in die Landschaft pumpen, und das ganze nennt sich dann Endlager, wie es aussieht. Die ganze Technik, die dahinter steckt ist nicht nur umstritten, sie ist sogar noch nicht einmal erfunden, wie es scheint. Also erst mal das Gebiet “besetzen”, dass man auf Jahrhunderte verseuchen will, und dann schauen, wie genau man den Mist in die Marsch pumpt, was? Und die Politiker machen da mit? Obwohl keiner hier dieses Endlager haben will?
Was wird das? Ein neues Gorleben, oder was? Ein neues Asse? Bei uns vor der Haustüre?

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Friesisches,Gruseliges,Politisches | Schlagwörter: ,
Dez
13
2008
0

Lobby

Ich habe mich dazu entschieden eine Lobby zu gründen, die dann überall Interessen vertritt und so. Ich nenne diese Lobby “Heiko Lobby”, weil sie sich für meine Interessen einsetzen wird. Ich denke es wird Zeit, dass eine solche Lobby gegründet wird, und da schon kein anderer es tut, mache ich es halt.
Auf die Reaktionen aus Politik und Gesellschaft bin ich gespannt.

Ach ja, wer sich auch für meine Interessen stark machen will, schreibe mir bitte eine Email. …oder sonst Post.

Aug
09
2008
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Deine Zwiebeln im Schrank, die ich gestern noch fand…

…hat die Reinigungsfachkraft mitgenommen. Turaluralulei.

Wenn in einem Appartement, dass unsere Putzfrauen reinigen etwas liegen bleibt, so gebe ich es normalerweise beim Vermieter ab, damit er es nachschickt.
Das gilt jedoch nicht für leicht verderbliche Waren, die die Putzfrauen dann unter sich aufteilen können.
Was mir schon seit Jahren auffällt ist, daß in so gut wie jedem zweiten Appartement ein Netz Küchenzwiebeln liegen bleibt.

Üblicherweise noch nicht einmal angebrochen. Wie kommt es dazu?
Was treibt junge, wohlbetuchte Sylt-Urlauber (oder nicht mehr ganz so junge, je nachdem) dazu, als erstes ein Netz Küchenzwiebeln zu kaufen, wenn sie auf der Insel anreisen.
Endlich angekommen nach 18 Stunden Autofahrt, und etwa einer Stunde auf dem Autozug. Koffer ins Appartement, kurz verschnaufen… und dann? Zwiebeln kaufen. Warum?
Wie müssen wir uns das vorstellen?

Ehemann: Endlich da. Mann, die fahren hier ja echt seltsam… Und die ganzen Baustellen hier… (Setzt sich hin, legt die Füße hoch) Puh!

Written by Heiko C. in: Friesisches,Psychologisches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,
Jul
17
2008
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Das Leben ist eine Baustelle. Die Insel auch…

Gna, Sylt! Heimat der Sylter, die vermutlich schon in prähistorischen Zeiten dadurch reich wurden, ihre Zweit-Strohütten teuer an prominente Steinzeitler zu vermieten…
Auch im Strassenverkehr hat sich auf Sylt scheinbar kaum etwas verändert, seit die Frau des Neandertal-Stammesfürsten ihren Sommerurlaub auf Sylt verbracht hat. Noch immer gilt: “Sylter dürfen das!” und “Wer bremst hat Angst!”. Nicht zu vergessen: “Tut mir leid, hab ich gar nicht gesehen!”
Ansonsten hat sich die Insel sehr verändert. Es gibt nun einen Damm, wo ein Zug drüber fährt, in den man seinen eigenen Wagen hineinfahren kann. Die Häuser sind jetzt aus Stein, und nicht mehr mit Stroh, sondern mit Reet bedeckt. Ein bedeutender Unterschied.

Written by Heiko C. in: Dreistigkeiten,Friesisches | Schlagwörter:

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