Peter Harry wird CO²-Endlager irgendwie nicht los…
Am 21. April 2010 war der Ministerpräsident Peter Harry Carstensen in Niebüll zum Bürgergespräch. Natürlich kam er auch um das Thema CO²-Endlager wieder nicht herum, dass hier oben die Leute – trotz Beschwichtigungen von allen Seiten – noch immer beschäftigt.
Das Nordfriesland Tageblatt hat am Freitag drüber berichtet und noch findet man den gleichen Artikel online unter http://www.shz.de/artikel/article//viele-fragen-und-zwei-offene-ohren.html?cHash=4f108a7ade&no_cache=1&sword_list[0]=viele&sword_list[1]=fragen&sword_list[2]=offene&sword_list[3]=ohren. (SHZ-Artikel werden ja scheinbar gerne mal irgendwann eingemottet, für den Fall hebe ich einfach mal den Artikel auf Papier auf.
)
Was nun im NFT zu dem Gespräch des Ministerpräsidenten mit den Vertretern der Gemeinden und der Bürgerinitiative zu steht, liest sich so:
Am Thema CO2 führt kein Weg vorbei. Eine Handvoll Endlager-Gegner erwartete den Ministerpräsidenten auf dem Gelände der Bildungs- und Arbeitswerkstatt (BAW) Südtondern. Nach einem kurzen Schnack nahm Peter Harry Carstensen sichtlich vergnügt die nächste Aufgabe in Angriff: Mit zwei Schnitten durchtrennte er das Band am Eingang zur neuen Theater- und Montagehalle des BAW.
Also mich hätte ja interessiert, was dieser “kurze Schnack” beinhaltet, nicht nur, dass er vor irgendetwas anderem passiert ist. Schade, dass die Tageszeitung mit einem Quasimonopol hier oben nicht darüber berichtet.
Aber auch nicht so schlimm, denn immerhin gibt es ja Youtube, wo der gesamte CO²-Endlager-relevante Teil des Bürgergesprächs mit dem Ministerpräsidenten schon online steht:
Vielen Dank für’s Filmen und Hochladen an Klaus Günther.
Interessant, die Gründe die Peter Harry Carstensen vermutet, dafür dass RWE den Antrag noch nicht zurückgezogen hat: Wegen dem Aktienrecht! Dann ist ja alles klar!
Und beruhigend auch, dass der Ministerpräsident nicht denkt, dass das CO² – welches nie nicht verpresst wird, hier oben – das Wasser verschmutzen wird, und selbst wenn, man das dann reinigen kann.
Ansonsten wäre das Thema eigentlich tot hier oben, und wir sollten endlich Wissenschaftler auf unser Land lassen, damit die in der Erde rumbohren können.
Aber na ja… Wir werden sehen. Sonderlich beruhigt fühle ich mich jedoch nicht unbedingt.
4 Kommentare »
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Peter Harry hat noch andere bemerkenswerte Sachen gesagt. Nach und nach werde ich alle Antworten und Fragen hochladen.- Ich halte PHC sogar für einen ehrlichen Menschen, aber den Intrigen und der monetären Macht der “Versorger” ist er wohl nicht gewachsen.
Dafür, dass er ein ehrlicher Mensch ist, widerspricht er sich aber ganz schön häufig. Aber wahrscheinlich ist es ja das, was man als Politiker lernt und hauptsächlich tut. :-/
Carstensen als ehrlicher Mensch… Für mich steht der nicht weit von Roland Koch, was Ehrlichkeit betrifft. Ein Blick auf die HSH-Geschichte ist da auch aufschlussreich.
Was mich eigentlich viel mehr beunruhigt ist die Tatsache, dass in Berlin eine Schulung für Funktionsträger stattfindet, wie man den Widerstand der Bürger gegen CO2 “aufweichen” und eleminieren kann. Damit kein Gegner von CO2 dort hineingelangt, wird 25oo Euro Eintritt verlangt. Wo kann man den Inhalt einer solchen Tagung im Detail erfahren