Ubisoft das neue EA?
Während EA eingesehen hat, dass DRM eher kontraproduktiv ist, wenn es um das Thema Kundenzufriedenheit geht, und in Zukunft ganz auf solche Scherze verzichten will, dreht Ubisoft nun scheinbar umso doller am “Alle wollen uns beklauen”-Rad.

Symbolbild: Wie ich mir vorstelle, daß sich Spielevertriebsfirmen Raubkopien vorstellen
Musste man sich bei EAs Bioshock anfangs noch alle drei Tage online den Computer scannen lassen, damit die Firma auch ja wusste, dass man inzwischen nicht doch auf eine Raubkopie umgestiegen ist, und war es bei Spore noch nötig den Computer erst einmal auf-Deubel-komm-raus online zu bekommen, bevor man mit dem spielen loslegte, so ist nun beim aktuellen “Mass Effect 2″ keine der beiden Drangsalierungsmaßnahmen mehr nötig, um nur das Spiel zu spielen.
Online anmelden muss man sich zwar, wenn man die kostenlosen Zusatzinhalte runterladen und freischalten will, aber wer halt mehr Wert auf die Integrität seines Rechners legt, als auf irgendwelchen elektronischen Firlefanz, der braucht auch das nicht zu machen.
Und wie schon erwähnt: Sims3 hat sich auch ohne Hightech-Kopierschutz-Schwachsinn verkauft wie geschnitten Brot.
Bei Ubisofts neuem Spiel “Assasins Creed 2″, gibt es nun einen neuen Tiefpunkt in der langen aber traurigen Geschichte der Kundendrangsalierung aus digitaler Paranoia heraus.
So wie ich das System verstanden habe, muss man IMMER online sein, wenn man das Spiel spielen will.
Man stelle sich vor, man kauft sich einen Rasenmäher, und darf den dann nur benutzen, während man die teure Servicehotline des Herstellers am Telefon hat. Klingt bescheuert, ist es auch, ist aber in der Sache das selbe.
Ach ja, wie gut dieses supertolle Online-System funktioniert, zumindest bei der Drangsalierung von Kunden, kann man hier nachlesen.
Hier gibt es noch mehr zu dem Thema: LINK!
9 Kommentare »
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Und ich wollte mir Assassins Creed II für die wenigen Tage kaufen, an denen mein ISP den Dienst verweigert.
Spiel ich halt wieder Indiana Jones III in der ScummVM – das waren Zeiten, als Kopierschutz darin bestand, abenteuerliche Sonnenuhrkonsteallationen anhand des Booklets zu ermitteln.
Ja, das waren noch Zeiten. Die Kopierschutzmechanismen von damals versuchten ja wenigstens selbst noch kreativ zu sein.
Oh, ich will meckern! *fg* Raupkopie, schreibt man mit “b”, also Raubkopie und es heißt nicht “einen Spiel”, sondern in dem Kontext “einem Spiel”. ;-P
Sorry, mußte mal sein … *fg*
Um auch was zum Thema zu schreiben. Ich finde es mehr als zum Kotzen, daß man die Spiele fast nur noch online spielen kann. Das ist doch eine Dreistheit! Warum kann man das nicht einfach installieren und die CD oder DVD einwerfen und anfangen zu daddeln?
Hm. Offenbar hast du den Witz hinter dem Symbolbild nicht begriffen. Hast du die Bildunterschrift gelesen? Na, egal. Das nächste mal muss ich eine vergleichbare CD wohl zusätzlich noch mit der linken Hand beschriften, damit ganz klar ist, was ich meine…
So. Ich hab das Symbolbild mal gegen ein eindeutigeres ersetzt. Jetzt alles okay?
Moin.
Oh … ja, manchmal bin ich etwas … zu schnell, glaube ich … sorry
Macht ja nichts. Vielleicht bin ich manchmal auch zu subtil. ^^
[...] Ubisoft haben scheints arge Probleme mit ihrem Online-Knebel-Kopierschutz, über den ich ja schon am 7.3. berichtet hatte. Der scheint mit dem DRM von Steam irgendwie gar nicht zu funktionieren, mit dem Effekt, dass [...]
[...] diesem wunderbaren “Immer-online-sein-müssen”-Kopierschutz, über den ich ja schon am 7.3 und am 21.3 [...]