Dez
30
2008
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Ein Donnerstag am Freitag

Besagten 26.12 dieses Jahres war dann tatsächlich Domino-Gedächtnis-Abend im Sharkys.
Ich fands nicht so toll. Die Umbauten seit dem die Disco den Namen gewechselt hat waren haarsträubend, und die Musik war gewöhnungsbedürftig. DJ Hermann hat zwar gute Musik gespielt, doch hatte er zwei NebenDJs, die die ganze Zeit mit ihrer Auflegerei dominierten. Und die mochten scheinbar DISCO!!! Ich weiß nicht, aber eine Stunde DISCO ist genug, ich brauche weiß Gott nicht vier. Schon gar nicht, wenn ich mich auf einen Indie Abend gefreut habe.
Naja, wenigstens konnte ich Herrmann fragen von wem dieses Elvis Cover ist, das er damals immer gespielt hat. Es ist von „the Residents“. Die Scheibe kauf ich mir!
Subkulturen waren allerdings da. Dummerweise gesammte Subkulturen aus 20 Jahren Domino, daher war es etwas voller…

Written by Heiko C. in: Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , , ,
Dez
28
2008
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Jetzt aber!

Dem auf ein laues Weihnachtsgeschäft folgenden Winterschlußverkauf sei Dank: Ich habe einen neuen Monitor. 22 Zoll Breitbild diesmal. Das ist doch schon was anderes als immer in die Röhre schauen. Nun kann ich endlich beim Schreiben dieser Zeilen bequem zurücklehnen, und kann trotzdem noch lesen, was ich tippe. Wunderbar…

Written by Heiko C. in: Technisches | Schlagwörter:
Dez
23
2008
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Entropie und eine Reise in die Vergangenheit der Sehgewohnheiten

Oder: Alles geht kaputt. Wie zum Beispiel mein Monitor. Irgendwie bekomme ich ihn nicht mehr angeschaltet. Bzw. wenn ich ihn anschalte geht er im Sekundentakt immer an und aus. Nach mehrminütigem rumprobieren ist es mir aber bisher schon ein paar Mal gelungen ihn doch wieder anzubekommen. Ich habe keine Ahnung woran das liegt. [Sarkasmus]Vielleicht am DRM das mit Spore installiert wurde…[/Sarkasmus]
Nö. Wahrscheinlicher ist, dass der Monitor einfach in Dutt geht. Na ja. Ich habe also meinen alten 15 (Korrektur sind wohl nur 12) Zoll Röhrenbildschirm wieder rausgekramt, und kann nur sagen, dass es unglaublich ist, mit was wir früher klarkommen mussten. Im Vergleich zu meinem – leider nun kaputten – 22 (Korrektur: Waren wohl nur 17) Zoll Flachbildschirm ist der gute alte Scott aus den Neunzigern im gefühlten Briefmarkenformat eine Zumutung. Früher ist mir nie aufgefallen, dass die Ecken wirklich verzerrt sind, durch die Bildröhre. Trotzdem, hätte der gute alte Scott nicht noch auf dem Dachboden gestanden, würde ich diese Zeilen jetzt nicht schreiben. Also werd ich ihn wohl wieder auf den Dachboden stellen, selbst wenn ich einen neuen Monitor kaufe.

Written by Heiko C. in: Technisches | Schlagwörter:
Dez
17
2008
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Da träum ich doch heute Nacht folgenden Zeitungsartikel…


Sklavenbefreiung spaltet die Kieler Koalition

Der neue Kieler Wirtschaftsminister Berthold Karottinger (W.O.R.F.) fordert vehement die weitere Verschiebung der Sklavenbefreiung in Deutschland. Die für Sklaverei zuständige Ministerin Frieda Freusichmal (H.G.) hält dagegen: „Sklavenhaltung ist eine sinnlose Grausamkeit.“

Kiel/zeitung – In der Debatte um die Zukunft der Sklaverei pocht Schleswig-Holsteins Sozialministerin Frieda Freusichmal (H.G.) auf die Sklavenbefreiung.
„Sklaverei ist keine Antwort aud aktuelle Preissteigerungen bei Produkten die von Hand hergestellt werden und Handwerklichen Dienstleistungen.“, sagte die für die Sklaven zuständige Ministerin unserer Zeitung. Und die Sklaverei sei „grausam, entwürdigend und sinnlos“, weil auch sie die zukünftigen Probleme auf dem Arbeitsmarkt nicht verhindern könne.
Die Politikerin der „Hauptsache Gesund“-Partei widersprach damit ihrem Kabinettskollegen, dem neuen Wirtschaftsminister Karottinger von der Partei für Wohlstand Ordnung Recht und Freiheit, der erklärt hatte, die Sklaverei sei „unverzichtbar“. Daher müsste die Frist zur Sklavenbefreiung dringend verlängert werden. Wegen der stark steigenden Preise für Handwerk aller Art und langwieriger Genehmigungsverfahren für neu zu versklavende Familien könne Deutschland es sich nicht leisten, 2022 aus der Sklaverei auszusteigen, sagte Karottinger. Aus Kostengründen und mit Blick auf den Klimaschutz hält der WORF-Politiker eine Laufzeit bis mindestens 2030 für nötig.

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Politisches | Schlagwörter: , ,
Dez
16
2008
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Salami für Doofe

Da schau ich doch heute beim Sandwichmachen auf die Packung Salami, und was steht da? Unter anderem in fröhlich-roter Schrift: „Leicht zu entnehmen“. Hinter dem Satz ist ein Häkchen. Mir war vorher nie aufgefallen, dass es auch schwer zu entnehmende Salami gibt. Sollte das wirklich ein Problem sein, das einer Lösung bedarf? Ich frag mich wie hoch der Forschungshaushalt für „leicht zu entnehmende Salami“ so durchschnittlich war.
Oder wird vielleicht immer noch daran geforscht Salami noch leichter entnehmbar zu machen?
Aber die wichtigste Fragen sind doch: Wer hat Probleme Salami zu entnehmen? und: Wer, der Probleme hat eine Scheibe Salami aus einer Packung Salami zu nehmen, gibt dies zu?

Albern!

Written by Heiko C. in: Beklopptes,Dreistigkeiten,Linguistisches,Lustiges |
Dez
13
2008
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Lobby

Ich habe mich dazu entschieden eine Lobby zu gründen, die dann überall Interessen vertritt und so. Ich nenne diese Lobby „Heiko Lobby“, weil sie sich für meine Interessen einsetzen wird. Ich denke es wird Zeit, dass eine solche Lobby gegründet wird, und da schon kein anderer es tut, mache ich es halt.
Auf die Reaktionen aus Politik und Gesellschaft bin ich gespannt.

Ach ja, wer sich auch für meine Interessen stark machen will, schreibe mir bitte eine Email. …oder sonst Post.

Dez
06
2008
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Domino IV

Um die „Klangwelten vergangener Zeiten“ wie es ein Freund so schön ausgedrückt hat wieder greifbar zu machen, habe ich vor einiger Zeit eine private Sammelaktion gestartet: Ich will die Mp3s von allen Stücken sammeln die ab 94 regelmäßig im Domino liefen. Mittlerweile habe ich einige Stunden zusammen, die meisten von eigenen CDs und andere durch Napster (Is ja gottseidank legal nun, wenns auch kostet).
Drängt sich jemandem, der mich nicht ganz so gut kennt vielleicht die Frage auf: „Warum machst du das, Heiko?“
Gute Frage: Die automatische Antwort, die ich auf sie geben würde wäre: „Weil er da ist!“ etwas später würde ich bemerken, dass diese Antwort gar keinen Sinn ergibt und vielleicht sagen: „Öhm.“
Nach langem Nachdenken – was ich normalerweise nicht vor dem Sprechen betreibe, sondern eher danach – würde ich sagen: „Ich mache das aus dem selben sinnlosen historischen Interesse, aus dem Leute Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs mit Zinnfiguren nachstellen.“ Auf die Frage was das Domino mit dem amerikanischen Bürgerkrieg zu tun hätte wäre ich vermutlich nicht so schlagfertig zu antworten: „Recht viel, auch wenn es im Domino mehr Fraktionen gab, aber dafür dort kaum einer verletzt wurde.“ Aber ich schwafele…
Nach dem Wie und Warum, hier einige Dinge, die mir während der Suche aufgefallen sind. 1994 wurde im Domino noch ein guter Batzen 70er Jahre Musik gespielt. Das ging von den Beatles bis zu Led Zeppelin. Mitunter waren sogar Exoten wie Melanie und Jefferson Airplane vertreten. Wenn ich mich nicht irre waren damals auch schon Metallica und Konsorten am Start, Tool, Korn und Bush kamen aber erst später.
Im Laufe der Zeit scheint nun der 70er Anteil stark geschrumpft zu sein, wohingegen Crossover, Metal und Hardcore zusehends mehr gespielt wurden. „Child in Time“ wurde dann irgendwann nur noch ganz am Anfang, und „Gamma Ray“ ganz am Ende gespielt. Von den vielen Stücken von Trio die der DJ ausprobierte, war irgendwann nur noch „Los Paul“ übriggeblieben. Warum war das so? Und warum fällt es mir erst jetzt auf? Immerhin hab ich doch immer die 70er Sachen gehört, und sie mir in vielen Fällen sogar beim DJ gewünscht?
Na, egal. Jedenfalls, als ich den ganzen Wust von Erinnerungen an das Domino erst einmal zu analysieren begann, fiel mir plötzlich auf, dass es gar keinen typischen Domino Donnerstag gibt, und ihn auch nie gab. Sicher, es gab Stücke die über all die Jahre immer liefen: „Funky Cold Medina“ zum Beispiel, oder „Human Fly“, aber der Großteil der besagten Klangkulisse war sehr wandelbar und kaum festzumachen. „H-Blockx“ und „Such A Surge“ verschwanden einfach irgendwann, und machten Platz für die „White Stripes“ und „System of a Down“. Und obwohl ich sowohl zu „H-Blockx“ als auch zu „Such A Surge“ getanzt habe – und zwar gerne – ist mir ihr Verschwinden erst jetzt im Rückspiegel aufgefallen. Nicht dass es speziell um „Such A Surge“ schade wäre. Im Prinzip hatten die ja nur ein Lied mit verschiedenen Texten, die auch noch inhaltlich sehr ähnlich waren. Da ist mir System of a Down doch schon lieber.
Was uns aber wieder zu der Frage „Warum???“ bringt. Wenn ich schon „Such A Surge“ nicht vermisse, warum dann all die retrospektiven Gedanken? Vielleicht weil ich schon immer en Dachbodenstöberer war. Früher hab ich immer heimlich die Ypshefte meines Bruders gelesen, die er (unvorsichtiger Weise) auf dem Dachboden aufbewahrte. (Irgendwann waren dann die Mäuse drin) Das war immer ein wenig wie Schatzsuche. Comics aus früheren Epochen! Denn wenn man 7 ist, und es ist 1983, dann ist ein Comic aus den Siebzigern wie der Stein von Rosetta. Er birgt Geheimnisse um das Verständnis längst verschollener Kulturen. Und heute stöber ich eben (unter anderem) in meinem eigenen Oberstübchen, zumindest, wenn ich nicht gerade Radiohörspiele aus den Vierzigern höre, oder Filme aus den Fünfzigern schaue. Manchmal führt die Frage „Wie hab ich damals eigentlich gelebt?“ zu überraschenden Ergebnissen.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Zwischenmenschliches | Schlagwörter: , ,
Dez
02
2008
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Psychologie der Wahlplakate

Also nun sind Ende Mai Kommunalwahlen bei uns, und mitlerweile ist ganz Nordfriesland mit Plakaten der unterschiedlichsten Parteien vollgekleistert. Doch was versprechen uns diese zweidimensionalen Zellulosebotschafter der Parteien?

Written by Heiko C. in: Politisches,Psychologisches | Schlagwörter:

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