Jun
16
2008
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Die Zukunft der Informationsgesellschaft

Okay, ich geb’s zu, ich bin spät dran mit dem Thema, aber umso besser.
Viele werden mittlerweile Loituma kennen, und ihren Smashhit „Leva`s Polka“, wenn vielleicht auch nicht dem Namen nach.
Loituma ist ein finnisches Quartett, dass sinniger Weise hauptsächlich finnische Volksmusik macht.
Sie erlangten unlängst welt- oder besser: netzweite Berühmtheit mit einem eigentlich recht alten finnischen Stück namens „Leva`s Polka“. Es handelt sich hierbei um ein altes finnisches Lied von 1937, in dem es um ein Mädchen geht, das von zuhause abhaut, um mit einem Polkamusikanten zusammen zu sein.
Irgendwann jedenfalls legte Loituma dieses Lied – noch immer in finnischer Sprache – neu auf, in einer acapella gesungenen Version, die interessant aber geschmacklich grenzwertig ist.
Finnische Nur-Gesang-Musik, das bedeutet, dass nur gesungen wird, ein Nichtfinne aber nichts versteht. Die Loituma-Version glänzt außerdem noch über ein Intermezzo, dass hauptsächlich aus sinnlosen Lauten besteht.
Dieses Intermezzo fand irgendjemand im Netz so witzig, dass er aus selbigem eine Schleife machte, und sie in ein ebenfalls gelooptes Video kopierte, indem ein Anime-Mädchen zu singen scheint, und mit einer Stange Sellerie wedelt.

Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches,Technisches | Schlagwörter: ,
Jun
14
2008
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Weltraummollusken erobern den Heiko C.

Einen Weltraummollusken auf dem Rücken zu haben, stelle ich mir so ähnlich vor wie eine Sucht. Nehmen wir die Tabaksucht zum Beispiel. Seit etwa einer Woche habe ich aufgrund einer Halsentzündung nicht mehr geraucht, und hatte die ersten vier Tage auch gar keine Lust darauf.
Eigentlich keine schlechte Sache, wenn man es sich eh abgewöhnen will. Ich weiß ja, dass die nächste Zigarette sowieso nicht schmeckt. All die anderen, die dieser nächsten Zigarette dann folgen würden, würden unausweichlich auch nur wieder dazu führen, dass ich mich kränker fühle, fahler aussehe, und nach Aschenbecher rieche.
Nun seit heute allerdings, ertappe ich mich trotz allem immer wieder dabei, wie ich eine Schachtel Fluppen kaufen will, und zwar am besten bei nächster Gelegenheit. Es ist fast so, als säße ein Weltraummollusk auf meinem Rücken, der jedem zehnten Gedanken ein „…und Zigaretten kaufen muß ich auch noch!“ hinzufügen würde. Oder vielleicht ist es eher wie im „Krieg der Gehirne“ von Jack Vance.
Zigaretten kaufen zu müssen ist kein bewusster Gedanke, und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dieser Impuls nicht von mir ist, aber trotzdem ist er da. Seltsam. Ich hatte ja schon mal das Rauchen für ein paar Jahre aufgegeben, und erinnere mich im Angesicht meiner heutigen Situation mit Schrecken daran, dass ich noch Monate nachdem ich meine letzte Zigarette geraucht hatte, davon träumte zu rauchen. Nach einer solchen „Traumzigarette“ habe ich mich dann auch prompt immer schuldig gefühlt, weil ich selbst im Traum noch wusste, dass ich eigentlich nicht mehr rauchen wollte.
Also ist diese Stimme die immer „…und ne Packung Zigaretten!“ in meinem Kopf sagt auch nicht mein Unterbewusstsein, denn das sorgt ja schon im Traum dafür, dass ich mich schuldig fühle. Bleibt nur die Sucht. Der Wunsch eine zu rauchen ist also die Eingebung von etwas, dass nicht zu meiner Persönlichkeit gehört; fremdeingegeben also.
Wie die Befehle der Weltraummollusken…

Written by Heiko C. in: Zwischenmenschliches | Schlagwörter: ,
Jun
01
2008
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Der Sinn des Lebens

Ui, tiefschürfend. Und ein Thema über das kaum jemand schreibt… *räusper*
Nagut, da bin ich heute also in Flensburg unterwegs, und schaue mich hier und da um, und da kommt mir plötzlich die Erkenntnis:
Ich habe meinen Sinn des Lebens gefunden. Denke ich zumindest. Zumindest für jetzt.
Früher dachte ich immer, der Sinn des Lebens sei es, möglichst viel Wissen anzuhäufen, was sich, wie ich irgendwann irgendwo mal las, erstaunlicherweise mit der Ansicht der alten Ägypter zu decken scheint.
Irgendwann hat man dann aber keinen Bock mehr darauf, schlaue Bücher zu lesen. Irgendwann reichts einem, denn je mehr man versucht sich eine umfassende Allgemeinbildung aufzubauen, desto mehr uninteressanter Krempel ist dabei, und desto mehr interessante „Fakten“ widersprechen sich.
Was also dann? Lachen, Trinken, Fröhlichsein?
Vielleicht wenn man Rheinländer wäre, was ich nicht bin.
Mein Momentaner Sinn des Lebens, wie ich beim Promenieren durch die aufgerissene Flensburger Fußgängerzone feststellte, ist mich von Pointe zu Pointe zu hangeln.
Das heißt jetzt nicht, dass ich ständig dumme Witze erzählen muss. Naja, das tu ich ehrlich gesagt trotzdem. Mein Sinn des Lebens ist den Humor in Alltagssituationen zu erkennen, und mich innerlich schlapp zu lachen. Dabei können dies sowohl Situationen sein, die mich betreffen, als auch welche, denen ich nur als Aussenstehender beiwohne. Dieser Sinn ergibt einen Sinn für mich.

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